SymbolbildBild: Zwiegel · CC BY-SA 3.0
Esslingen reinigt Skulptur nach Farbanschlag
In der Nacht von Freitag auf Samstag besprühte jemand die Skulptur „Zwieblinger Teufel“ mit schwarzer Farbe. Die Gemeinde beobachtete die Situation schon seit einigen Tagen genau. Die Skulptur wurde am Montagvormittag fachmännisch gereinigt.
Die Skulptur wurde am 4. Oktober enthüllt. Viele Menschen aus der Region und darüber hinaus besuchten die Enthüllung. Viele gaben positive Rückmeldungen. Trotzdem gibt es in den sozialen Medien auch viel Kritik und Empörung.
Die Gemeinde sagt, dass Kunst im öffentlichen Raum verschiedene Meinungen auslösen kann. Das ist normal und Teil der Diskussion. Die Gemeinde warnt aber davor, wegen der Skulptur zu Gewalt oder Sachbeschädigung aufzurufen. Mordaufrufe sind für sie eine klare Grenze. Solche Aufrufe bringen sie zur Anzeige.
Die Gemeinde prüft eine Videoüberwachung am Ort der Skulptur. So wollen sie solche Vorfälle in Zukunft verhindern. Die Skulptur zeigt die Geschichte vom überlisteten Teufel, der Zwiebel und der klugen Marktfrau. Die Gemeinde will diese Geschichte als Teil der Stadt Esslingen erhalten und bekannt machen.
Die Skulptur „Zwieblinger Teufel“ wurde erst vor kurzem in Esslingen aufgestellt. Sie erinnert an eine lokale Geschichte und soll die Stadtgeschichte lebendig halten. Kunst im öffentlichen Raum steht oft im Blick der Öffentlichkeit und kann unterschiedliche Reaktionen auslösen.
Manche Menschen mögen Kunstwerke, andere nicht. Wenn es aber zu Beschädigungen oder Gewaltaufrufen kommt, reagieren Städte oft mit mehr Sicherheit. Videoüberwachung kann helfen, solche Taten schneller aufzuklären oder zu verhindern. Die Reinigung der Skulptur zeigt, dass die Stadt das Kunstwerk schützen will.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.