SymbolbildBild: Nur.fal · CC BY-SA 4.0
Esslingen am Neckar arbeitet an einem Hitzeaktionsplan. Bisher gibt es keinen fertigen Plan. Die Stadt hat in den letzten drei Jahren Hitzeschutzmaßnahmen umgesetzt. Etwa 18 Prozent der Gemeinden im Landkreis Esslingen gaben an, solche Maßnahmen durchgeführt zu haben.
Die wichtigsten Hitzeschutzmaßnahmen sind Entsiegelung und Begrünung von Flächen, Pflanzung von Stadtbäumen und Schaffung von kühlen Orten. Die Landesregierung unterstützt Städte wie Esslingen mit Förderprogrammen. Die Städtebauförderung hilft dabei, öffentliche Räume zu begrünen und so die Hitze zu reduzieren. Sie fördert auch die Umgestaltung von Straßen und Plätzen, um mehr Schatten und Frischluft zu schaffen.
Esslingen nutzt Fördermittel des Landes und des Bundes für Hitzeschutz. Konkrete Angaben zu den eingesetzten Mitteln liegen nicht vor. Die Stadt hat außerdem Maßnahmen in Krankenhäusern, Schulen und Pflegeheimen getroffen. Informationen zu kühlen Orten gibt es bisher nicht in Form von Karten oder Apps. Die Baumpflanzung und Begrünung im innerörtlichen Bereich wurden in den letzten Jahren vorangetrieben.
Die Landesregierung sieht den Hitzeschutz als wichtigen Teil der Stadtentwicklung. Hitze wirkt sich auf alle Menschen aus, besonders aber auf ältere und kranke Menschen. Deshalb sind solche Maßnahmen wichtig, um die Lebensqualität zu verbessern und Gesundheitsrisiken zu senken.
Die Landesregierung befragt Kommunen freiwillig zum Stand ihrer Hitzeschutzmaßnahmen. Ein verbindlicher Plan für jede Stadt ist nicht vorgeschrieben. Hitzeschutz umfasst kurzfristige Maßnahmen wie Trinkwasserstellen und langfristige wie Begrünung und bauliche Anpassungen. Die Städtebauförderung unterstützt viele dieser Maßnahmen, um Städte klimafest zu machen. Hitzeaktionspläne sollen helfen, die Folgen von hohen Temperaturen besser zu bewältigen und Menschen zu schützen.