Esslingen bietet seit Beginn dieses Schuljahres Juniorklassen an. Insgesamt 43 Kinder besuchen diese Klassen an vier Grundschulen in der Stadt. Das Angebot soll den Übergang in die Grundschule erleichtern und Kinder gezielt fördern.
Die Juniorklasse ist eine Regelklasse und wird auch „Klasse 0“ genannt. Sie richtet sich an Kinder, die vor der ersten Klasse noch Unterstützung brauchen. Die Förderung umfasst Sprache, Rechnen, Bewegung, Kreativität und soziale Fähigkeiten. Die Klassen haben 12 bis 20 Kinder und bieten 25 Stunden Unterricht pro Woche. Die Kinder haben Anspruch auf Ganztagsbetreuung.
Aktuell gibt es Juniorklassen an der Grundschule St. Bernhardt, der Grundschule Zell, der Pliensauschule und der Eichendorffschule. In den nächsten zwei Jahren sollen weitere Schulen wie Mettingen und Katharinenschule folgen. Ab 2028 wollen die Schulen den Besuch der Juniorklasse verpflichtend machen.
Die Schulleitung entscheidet, welche Kinder in die Juniorklasse kommen. Sie nutzt Beobachtungen der Lehrer, Ergebnisse der Einschulungsuntersuchung und bei Bedarf Gutachten vom Gesundheitsamt. In den Schuljahren 2026/2027 und 2027/2028 ist die Teilnahme freiwillig. Eltern entscheiden dann mit.
Die Juniorklasse ersetzt die früheren Grundschulförderklassen und ist Teil einer neuen Idee für den Schulstart. Das Angebot soll Kindern helfen, besser auf die erste Klasse vorbereitet zu sein. Schulen können die Klassen anbieten, wenn Kinder noch Entwicklungsunterstützung brauchen. Die Teilnahme ist zunächst freiwillig und wird später verpflichtend. Juniorklassen bieten mehr Zeit und Förderung vor der ersten Grundschulklasse. Dies soll den Kindern helfen, in der Schule besser zurechtzukommen.
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