
Hafenmarkt
Vor 85 Jahren, am 28. November 1941 wurde die erste größere Gruppe jüdischer Bürgerinnen und Bürger Esslingens nach Stuttgart, dann nach Riga, deportiert. Weitere Deportationszüge in verschiedene Lager im Osten (Auschwitz, Izbica, Theresienstadt, Maly Trostinec u.a.) folgten. Die meisten der deportierten Männer, Frauen und Kinder wurden umgebracht. Mit dieser Gedenkstunde wollen wir dieser Opfer des Faschismus und Rassismus gedenken; wir wollen an sie erinnern, ihre Namen nennen und trauern. Sie soll aber auch Zeichen setzen, gegen Krieg, militärische Gewalt, Besatzung, Völkermord, Fremdenhass und Rassismus in der Gegenwart. Es wirken mit: Pastoralreferent Raphael Maier, Bürgermeister Yalcin Bayraktar, Pfarrer i. R. Bernhard Dinkelaker. Musikalische Umrahmung: Esther Kartzewski, Adina Kolb, Claudia Petrow. Die Gedenkfeier findet seit 1991 statt. Sie wird getragen von DENK-ZEICHEN e. V., dem Kulturzentrum Dieselstrasse e. V., der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten - VVN/BdA und unterstützt von der Stadt Esslingen.
Denk-Zeichen e. V.