SymbolbildBild: Granpar · CC BY-SA 4.0
Ettlingen erinnert am 9. November an die Reichspogromnacht. Die Menschen treffen sich um 16.30 Uhr am Mahnmal der Künstlerin Irmela Maier an der Pforzheimer Straße. Dort gedenken sie der Opfer der Novemberpogrome.
Die Reichspogromnacht begann am 7. November 1938 mit Angriffen auf jüdische Menschen und ihre Häuser. In der Nacht des 9. November brannte auch die Synagoge in Ettlingen. Viele Menschen verloren damals ihr Hab und Gut, ihre Familien und ihr Leben.
Die Pogrome waren der Beginn eines systematischen Völkermords an jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Am Ende starben rund sechs Millionen Menschen, darunter auch Sinti und Roma, Kranke und Menschen mit anderer politischer Meinung.
Die Reichspogromnacht ist ein wichtiger Tag, an dem in Deutschland an die Gewalt gegen jüdische Menschen erinnert wird. Die Gemeinde Ettlingen veranstaltet eine Gedenkfeier am Mahnmal, um die Opfer zu ehren. Solche Gedenkfeiern helfen, die Erinnerung an diese schlimmen Ereignisse wachzuhalten. Die Reichspogromnacht war der Anfang des Holocaust, bei dem Millionen Menschen systematisch ermordet wurden. Gedenken bedeutet, sich an die Vergangenheit zu erinnern, um sie nicht zu vergessen und für eine bessere Zukunft zu lernen.
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