Wildschweine kommen immer wieder in die Nähe von Wohngebieten in Ettlingen. Sie dringen auch in Hausgärten ein. Dabei zerstören sie Rasenflächen, Beete und Pflanzen.
Wildschweine sind anpassungsfähig und suchen sich verschiedene Lebensräume. Sie finden in Gärten und Grünflächen Nahrung und Schutz. Besonders Fallobst, Kompost, Küchenabfälle und Tierfutter locken die Tiere an. Sie fressen auch Würmer und Schnecken aus dem Boden. Dabei wühlen sie mit ihrem starken Rüssel den Boden auf.
In Wohngebieten ist die Jagd auf Wildschweine meist nicht erlaubt. Die Sicherheit der Menschen steht dort an erster Stelle. Außerhalb der Siedlungen dürfen Wildschweine das ganze Jahr gejagt werden. Die Tiere sind vor allem nachts aktiv. Das macht die Jagd schwierig.
Die Forstabteilung in Ettlingen rät Grundstückseigentümern, keine Nahrung für Wildschweine anzubieten. Fallobst sollte regelmäßig eingesammelt werden. Komposthaufen müssen so gesichert sein, dass Wildschweine nicht an die Reste kommen. Garten- und Küchenabfälle dürfen nicht offen gelagert werden. Mülltonnen sollen geschlossen und standsicher sein. Tierfutter sollte nicht dauerhaft draußen stehen. Wildschweine dürfen auf keinen Fall gefüttert werden.
Die beste Schutzmaßnahme ist ein sicherer Zaun um den Garten. Es gibt keine gesetzliche Pflicht dafür. Man kann auch Vergrämungsmittel aus dem Handel ausprobieren. Diese halten die Tiere aber nur kurz fern. Wildschweine gewöhnen sich schnell daran.
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