SymbolbildBild: Ecelan · CC BY-SA 4.0
Fellbach verbessert den Brandschutz im Rathaus schrittweise. Die Stadt setzt dafür 336.000 Euro aus dem Haushaltsplan 2026 ein. Für 2027 sind weitere 350.000 Euro vorgesehen. Die Arbeiten beginnen sofort und dauern mehrere Jahre.
Die Stadt hat schon einige Maßnahmen umgesetzt. Die Türen zu den Treppenhäusern sind jetzt besser gegen Feuer geschützt. Geplant sind weitere Öffnungen für Rauchabzug in der Tiefgarage. Dort entstehen auch neue Brandschutztüren für Archiv und Technik. Löschwasserleitungen werden in den Treppenhäusern eingebaut. Die Arbeiten an der Tiefgarage erfolgen zusammen mit Betonsanierungen. So spart die Stadt Zeit und Geld.
Nicht alle Arbeiten sind sofort möglich. Einige Maßnahmen verschieben sich auf 2027. Dazu gehört die automatische Abschaltung der Lüftungsanlagen bei Brand. Auch der Austausch alter Brandschutztüren in der Tiefgarage wird später gemacht. Die Verzögerungen entstehen durch aufwendige Bestandsaufnahmen. Vorherige Arbeiten für das Rathausrestaurant und ein Brand am Notstromaggregat beeinflussen den Zeitplan. Es gibt auch weniger Personal im Planungsbüro.
Die Stadt schätzt die Gesamtkosten für alle Brandschutzmaßnahmen auf rund 4,7 Millionen Euro. Diese sollen bis 2033 nach Priorität und Geldlage umgesetzt werden. Die Stadt entscheidet jedes Jahr neu über die Mittel. Baubürgermeisterin Beatrice Soltys sagt, man schaut von Jahr zu Jahr. Politiker betonen, dass Sicherheit wichtig ist. Sie unterstützen die Maßnahmen, auch wenn das Geld knapp ist. Die Finanzierung soll auch über Denkmalschutzmittel geprüft werden.
Die Stadt Fellbach trägt die Verantwortung für den Brandschutz im Rathaus. Die Arbeiten sind Teil eines größeren Plans, um das Gebäude sicherer zu machen. Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die Feuer verhindern oder begrenzen. Dazu gehören feuerfeste Türen, Rauchabzüge und Löschanlagen. Die Umsetzung erfolgt oft in mehreren Schritten, weil sie teuer und technisch anspruchsvoll ist. Die Stadt plant deshalb langfristig und passt die Maßnahmen an die Haushaltslage an.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.