Fellbach fordert die Bürger auf, die Asiatische Tigermücke auch im Herbst zu bekämpfen. Die Mücke stammt aus Südostasien und lebt jetzt auch in der Region. Die Stadt bittet, mögliche Brutstätten in Gärten, auf Balkonen und Freiflächen weiter zu kontrollieren.
Die Tigermücke hat eine schwarz-weiße Zeichnung. Sie legt ihre Eier an die Innenwände von wassergefüllten Behältern knapp über der Wasseroberfläche. Die Eier überstehen Trockenheit und kalte Temperaturen. Deshalb reicht es nicht, nur auf sinkende Temperaturen zu hoffen.
Die Stadt Fellbach rät, kleine Wasserbehälter mindestens einmal pro Woche zu leeren und zu reinigen. Vor dem Einlagern im Winter sollen die Innenwände mit einer Bürste abgeschrubbt werden. Danach sollten Gefäße umgedreht oder abgedeckt gelagert werden. Regentonnen müssen mit einem Deckel oder Netz geschützt sein.
Wer Mückenlarven im Garten findet, kann in der Apotheke Bti-Tabletten holen. Diese töten die Larven gezielt im Wasser. Die Stiche der Tigermücke sind unangenehm und können Schwellungen auslösen. Die Mücke kann auch Krankheiten übertragen. Die Stadt bittet um aktive Mithilfe bei der Bekämpfung der Tigermücke.
Die Asiatische Tigermücke ist eine invasive Art, die sich in neuen Regionen ausbreitet. Sie legt Eier in kleinen Wasseransammlungen. Die Eier können auch trockene und kalte Zeiten überstehen. Die Bekämpfung konzentriert sich auf das Entfernen von Brutstätten und das Töten der Larven im Wasser. So können Stiche und mögliche Krankheiten vermieden werden.
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