SymbolbildBild: 5R-MFT · CC BY-SA 4.0
Filderstadt setzt ein klares Zeichen gegen Gewalt und sexuelle Belästigung. Die Stadt startet Aktionen und Projekte ab Oktober 2026. Ziel ist ein respektvolles und sicheres Miteinander für alle Bürgerinnen und Bürger.
Die Stadt fördert Fortbildungen für Mitarbeitende in der Verwaltung. Sie organisiert Projekte an Schulen und bietet Informations- und Beratungsangebote für die Bevölkerung. Die Maßnahmen sollen Gewalt und Sexismus früh verhindern und Zivilcourage stärken.
Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Workshop-Reihe „Meine Beziehung? Meine Grenzen. Meine Entscheidung!“. Diese gibt es seit mehr als zehn Jahren. Rund um den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ nehmen etwa 180 Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen teil. Sie lernen, wie sie Grenzen setzen und respektvoll miteinander umgehen.
Die Workshops stärken die Selbstbehauptung junger Menschen. Sie verknüpfen Schulen mit Jugendhilfe und Hilfsangeboten. So sollen Betroffene besser unterstützt werden.
Die Stadt plant eine Auftaktveranstaltung mit Film und Gespräch. Es gibt Workshops zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Eine Fachfortbildung behandelt digitale Gewalt und soziale Medien. Außerdem beteiligt sich Filderstadt an der Aktion „Orange The World“ mit der FILharmonie und dem Amt für Bildung, Kunst und Kultur.
Der Verein Frauen helfen Frauen Filder unterstützt seit vielen Jahren Menschen in Notsituationen. Er ist eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene in Filderstadt.
In der Stadtverwaltung gibt es eine Dienstvereinbarung gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Sie gilt seit 2023. Die Vereinbarung regelt den Umgang mit Beschwerden und Hilfen für Betroffene. Führungskräfte bekommen regelmäßige Schulungen. Neue Mitarbeitende lernen die Schutzmaßnahmen bei der Einarbeitung kennen.
Filderstadt ist Mitglied im Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“. Die Stadt zeigt damit ihr Engagement für ein respektvolles und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld. Oberbürgermeister Christoph Traub betont, dass Gewaltprävention alle angeht. Er sagt, die Stadt handelt und schaut nicht weg.
Die Stadt Filderstadt arbeitet schon lange gegen Gewalt und Sexismus. Die Maßnahmen umfassen Schulen, Verwaltung und die Öffentlichkeit. Gewaltprävention bedeutet, Menschen früh zu informieren und zu stärken. So können Konflikte vermieden und Betroffene geschützt werden.
Gewalt umfasst körperliche, sexuelle und psychische Übergriffe. Sexismus bedeutet Benachteiligung oder Herabsetzung wegen des Geschlechts. Prävention heißt, solche Probleme zu verhindern. Dazu gehören Aufklärung, Schutzangebote und Unterstützung für Betroffene. Viele Städte setzen auf solche Programme, um das Zusammenleben sicherer zu machen.