SymbolbildBild: Wikimedia Commons · CC BY 4.0
Friedrichshafen plant die Infrastruktur stärker nach dem Bedarf vor Ort. Der Gemeinderat hat am 19. Oktober 2026 der sozialräumlichen Infrastrukturplanung zugestimmt. Die Planung gilt für die ganze Stadt.
Die Stadt teilt sich in zwölf Sozialräume ein. Ein Sozialraum umfasst mehrere benachbarte Viertel. Die Planung schaut auf Bildung, Sport, Kultur, Gesundheit und Nahversorgung. Dazu gehören Kitas, Grundschulen, Sporthallen, Arztpraxen, Apotheken und soziale Angebote. Auch Angebote freier Träger werden beachtet.
Die Bürgermeister und verschiedene Ämter arbeiten eng zusammen. Sie wollen die Angebote besser auf die Bedürfnisse der Menschen abstimmen. Das soll die Lebensqualität in der Stadt verbessern.
Die Planung nutzt eine Prognose zur Bevölkerungsentwicklung. Ein externes Gutachten zeigt, wie viele Menschen in welchen Altersgruppen in welchen Gebieten leben. Die Ergebnisse kommen bis Ende 2026. Ab 2027 fließen sie in die Planung ein. So werden Bedarfe für Kitas, Schulen, Seniorenangebote und Sporthallen regelmäßig geprüft.
Vor Neubauten prüft die Stadt zuerst, ob vorhandene Gebäude genutzt werden können. Umbau und Sanierung stehen im Vordergrund. Neue Gebäude für freiwillige Angebote sind nicht geplant. Neubauten für Schulen und Kitas sind möglich, wenn der Bedarf das zeigt.
Die sozialräumliche Infrastrukturplanung hilft, Bauvorhaben zu ordnen und Geld gezielt einzusetzen. Sie ist Teil des Haushaltsplans 2027/2028. Die Planung wird regelmäßig aktualisiert und um Themen wie Gastronomie und Wohnen erweitert.
Die Planung ersetzt interne Instrumente wie den FN!-Check und Klima-Check. Sie berücksichtigt auch Klimaziele und Stadtentwicklung.
Mehr Informationen gibt es unter www.sitzungsdienst.friedrichshafen.de .
Die sozialräumliche Infrastrukturplanung ist eine Methode, um Stadtteile nach ihren Bedürfnissen zu planen. Die Stadt Friedrichshafen nutzt sie, um Angebote und Gebäude besser auf die Menschen abzustimmen. Dabei arbeiten verschiedene Ämter und Bürgermeister zusammen. Die Planung soll regelmäßig angepasst werden.
Sozialräume sind Gebiete, die mehrere benachbarte Wohnviertel umfassen. Die Planung berücksichtigt viele Bereiche wie Bildung, Gesundheit und soziale Dienste. Ziel ist es, die Versorgung wohnortnah und bedarfsgerecht zu gestalten. Die Stadt prüft zuerst, ob vorhandene Gebäude genutzt werden können, bevor neue gebaut werden.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.