SymbolbildBild: Karsten Ratzke · CC0
Friedrichshafen plant den Haushalt für 2027 und 2028. Die Stadt hat ab 2027 weniger Geld. Das gilt auch für die Stiftungshaushalte. Die Stadt muss deshalb Schulden machen, um wichtige Aufgaben zu erfüllen. Die Verwaltung und der Gemeinderat wollen offen zeigen, wo Geld investiert wird und wo nicht.
Neue Planungsinstrumente helfen der Stadt, Investitionen besser zu planen. Die Stadt denkt in zwölf Nachbarschaften und Sozialräumen. Dort soll das Geld genau für die wichtigen Dinge vor Ort ausgegeben werden. Ein Schwerpunkt liegt auf Bildung und Betreuung. Jährlich investiert die Stadt über 40 Millionen Euro in Schulen und Kindergärten. Die Stadt handelt also aktiv für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen.
Die Stadt gibt auch bis zu 13 Millionen Euro pro Jahr für die Sanierung von Gebäuden aus. Dabei geht es um Energie sparen und weniger CO2-Ausstoß. Vereine bekommen weiter Förderungen. Schulsozialarbeit und Betreuung für Kinder bleiben erhalten. Familien, die Hilfe brauchen, bekommen Unterstützung durch die "Häfler Karte".
Oberbürgermeister Simon Blümcke sagt, dass Geld allein nicht alle Probleme löst. Die Stadt braucht die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger. Friedrichshafen ist noch reich, kann aber nicht allen helfen. Die Stadt wird über Einschränkungen sprechen müssen. Blümcke ruft die Menschen auf, sich zu engagieren und gemeinsam die Stadt besser zu machen.
Alle wichtigen Unterlagen zum Haushalt sind im Internet auf der Seite www.sitzungsdienst.friedrichshafen.de zu finden.