Bild: Wolfgang Rieger · CC BY 3.0
Friedrichshafen startet am 28. Oktober den ersten Nightwalk zur Sicherheit. Bürgerinnen und Bürger treffen sich mit Polizei und Stadtvertretern. Sie gehen gemeinsam nachts durch die Stadt und sprechen über das Sicherheitsgefühl.
Die Tour führt zur Musikmuschel im Uferpark, zum Zeppelindenkmal, Bahnhof und in die Nordstadt an die Metzstraße. Der Nightwalk will zeigen, wo Menschen sich unsicher fühlen. Die Teilnehmer bewerten Orte mit grünen, gelben und roten Karten.
Sie sprechen über Beleuchtung, Sicht, Bewuchs und Sauberkeit. Die Polizei gibt Tipps zur Selbstbehauptung. Die gesammelten Hinweise sollen helfen, die Sicherheit zu verbessern.
Oberbürgermeister Simon Blümcke sagt, dass Sicherheit für jeden anders ist. Ein Mann kann sich sicher fühlen, eine junge Frau aber unsicher. Deshalb ist es wichtig, verschiedene Meinungen zu hören.
Die Sicherheitspartnerschaft Friedrichshafen wurde 2025 gegründet. Sie arbeitet daran, die Sicherheit in der Stadt und im Nahverkehr zu erhöhen. Die Polizei, Bundespolizei, Zoll, Bahn und Stadt sind dabei. Julia Porsche von der Stadt organisierte den Nightwalk mit dem Polizeipräsidium Ravensburg.
Der Nightwalk ist ein gemeinsames Projekt von Polizei und Stadt. Er soll helfen, das Sicherheitsgefühl in der Stadt zu verbessern. Dabei geht es nicht nur um Fakten, sondern auch um das persönliche Empfinden. Sicherheit bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Die Stadt will durch solche Aktionen auf die Sorgen der Menschen eingehen und Lösungen suchen. Solche Rundgänge finden auch in anderen Städten statt, um gemeinsam mit Bürgern die Sicherheit zu stärken.
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