SymbolbildBild: Henning Schlottmann (User:H-stt) · CC BY-SA 4.0
Bundespolizisten haben am Sonntag, 11. Oktober, am Grenztunnel Füssen zwei Fahrzeuge mit zehn Personen gestoppt. Die Gruppe bestand aus zwei Rumänen und acht Moldauern. Die Bundespolizei kontrollierte die Fahrzeuge an der Autobahn 7 bei Füssen.
Die acht Moldauer hatten keine gültigen Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnisse für den Schengen-Raum. Die Beamten stellten fest, dass sich einige von ihnen bis zu drei Jahre unerlaubt in Europa aufhielten. Die Gruppe gab an, nach Nordrhein-Westfalen zu reisen, um im Messebau zu arbeiten.
Die Bundespolizei nahm den 29-jährigen rumänischen Fahrer des Transporters als Hauptbeschuldigten fest. Er wird des versuchten Einschleusens von Ausländern verdächtigt. Der 23-jährige moldauische Fahrer des zweiten Fahrzeugs gilt als Mittäter. Beide hatten ihre Handys sichergestellt bekommen.
Am Montag, 12. Oktober, kam der rumänische Fahrer nach einer richterlichen Vorführung in Untersuchungshaft. Die acht moldauischen Migranten wies die Bundespolizei am selben Tag am Flughafen Memmingen zurück. Sie flogen zurück in ihr Heimatland Moldau. Die Behörden veranlassten außerdem eine Einreiseverweigerung für alle acht Personen in die Schengen-Staaten.
Der 26-jährige rumänische Mitfahrer des Transporters blieb unbescholten und wurde frei gelassen.