Gerlingen beschließt Sanierung für städtische Gebäude
Gemeinderat stimmt einstimmig für Sanierungsplan mit Klimaschutz und Brandschutz.
Das Wichtigste
Kurz erklärt
Die Stadt saniert ihre öffentlichen Gebäude bis 2040.
Ziel ist weniger Energieverbrauch und mehr Klimaschutz.
Die Kosten liegen bei 18 bis 22 Millionen Euro.
Die Wohngebäude sollen später ebenfalls saniert werden.
Der Plan wurde vom Gemeinderat ohne Gegenstimme angenommen.
Was passiert ist
Der Gemeinderat in Gerlingen hat am 28. Juli 2026 einstimmig einen wichtigen Plan beschlossen. Es geht um die Sanierung aller städtischen Nichtwohngebäude, also zum Beispiel Schulen und Verwaltungsgebäude. Ziel ist es, diese Gebäude energieeffizienter zu machen, besser gegen Hitze zu schützen und den Brandschutz zu verbessern. Die Stadt will so bis 2040 komplett klimaneutral werden. Die Kosten dafür werden auf 18 bis 22 Millionen Euro geschätzt. Unterstützt wird das Projekt durch Fördergelder.
Ausweitung auf Wohngebäude
Außerdem soll die Sanierung später auf die städtischen Wohngebäude ausgeweitet werden. Die Verwaltung arbeitet daran, die Maßnahmen in einer guten Reihenfolge umzusetzen. So soll die Stadt fit für die Zukunft werden und gleichzeitig Geld sparen.
Was spricht dafür?
Sanierung schützt Klima und spart Energie.
Verbesserter Brandschutz sorgt für mehr Sicherheit.
Fördergelder helfen, die Kosten zu senken.
Was spricht dagegen?
Hohe Kosten von bis zu 22 Millionen Euro müssen getragen werden.
Sanierung dauert lange bis 2040.
Unklar, wie schnell die Wohngebäude folgen können.
Kontext
Im Dezember 2025 hatte der Gemeinderat beschlossen, eine Strategie zur Sanierung der städtischen Nichtwohngebäude zu erstellen. Dafür wurde eine Firma aus Stuttgart beauftragt. Sie sammelte viele Daten und prüfte die Gebäude vor Ort. Nun liegt ein Zwischenbericht vor, der zeigt, welche Maßnahmen nötig sind, um die Gebäude bis 2040 klimaneutral zu machen. Die Stadtverwaltung soll die Strategie später auch auf die Wohngebäude ausweiten.