Der Pflegeverbund Gerlingen meldet 2025 ein dickes Minus. Was bedeutet das für uns?
Das Wichtigste
Kurz erklärt
Der Pflegeverbund hat 2025 viel mehr Geld ausgegeben als eingenommen.
Das Minus beträgt fast 300.000 Euro.
Der Verlust wird in die Zukunft mitgenommen.
Die Stadt Gerlingen hat dem zugestimmt.
Das soll keine direkten Kosten für den Haushalt bedeuten.
Was passiert ist
Der Gemeinderat in Gerlingen hat einstimmig den Jahresabschluss 2025 des Pflegeverbunds Strohgäu-Glems beschlossen. Das Ergebnis zeigt einen hohen Verlust von 291.477 Euro. Das ist viel Geld, das fehlt. Trotzdem wird das Minus mit einem Gewinn aus dem Vorjahr verrechnet. So bleibt ein Restverlust von 211.236 Euro, der in die nächste Rechnung übernommen wird. Der Bürgermeister darf in der Gesellschafterversammlung für die Stadt zustimmen.
Gründe für den Verlust
Die Gründe für den Verlust sind unter anderem weniger Pflegeleistungen und teure Ersatzkräfte. Trotz des Minus entstehen der Stadt keine direkten Mehrkosten. Alle im Rat fanden diesen Beschluss richtig und wichtig.
Was spricht dafür?
Der Verlust wird korrekt mit dem Gewinn aus dem Vorjahr verrechnet.
Der Beschluss wurde einstimmig getroffen – alle sind sich einig.
Die Stadt muss keine zusätzlichen Kosten tragen.
Was spricht dagegen?
Der hohe Verlust zeigt: Die Pflege ist teurer geworden.
Es ist offen, wie lange das Minus so weitergehen kann.
Die Gründe für das Defizit könnten sich verschärfen.
Kontext
Der Pflegeverbund Strohgäu-Glems hat seinen Jahresabschluss für 2025 vorgelegt. Wegen sinkender Einnahmen und höherer Kosten gibt es ein großes Defizit. Die Stadt Gerlingen muss nun offiziell zustimmen, damit der Vertreter der Stadt in der Gesellschafterversammlung abstimmen kann.