Vortrag über Bilderbriefe im Stadtmuseum
Dr. Rolf-Bernhard Essig spricht am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 18 Uhr im Stadtmuseum Gerlingen. Er zeigt Zeichnungen, Malereien und Collagen in Briefen von bekannten Künstlern und Autoren. Der Eintritt ist frei. Besucher können ohne Anmeldung kommen.
Besondere Originale und Faksimiles
Dr. Essig bringt Originale und Kopien von Bildern in Briefen mit. Diese stammen von Goethe, Pechstein, Hermann Hesse, Sarah Kirsch und Horst Janssen. Er erklärt die besondere Faszination dieser Bilderbriefe unterhaltsam.
Lange Einkaufs- und Kulturnacht am 23. Oktober
Am Freitag, 23. Oktober 2026, macht das Stadtmuseum bei der Langen Einkaufs- und Kulturnacht mit. Um 18 und 19 Uhr gibt es eine Taschenlampenführung für Familien mit Schatzsuche. Besucher sollen ihre Taschenlampen mitbringen. Um 19:30 Uhr folgt eine Kurzführung durch die Ausstellung „Zwischen Verlust und Neubeginn. Briefe erzählen“. Es gibt Bewirtung.
Ausstellung über Vertreibung der Deutschen aus Ungarn
Die Ausstellung zeigt die Vertreibung von mehr als 200.000 Ungarndeutschen vor 80 Jahren. Die Vertriebenen mussten in Deutschland neu anfangen. Die Ausstellung zeigt Briefe von Betroffenen aus den Jahren 1946 bis 1979. Die Briefe stammen aus dem Freiburger Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europas.
Fotos, Dokumente und Tonaufnahmen ergänzen die Briefe. Sie zeigen den Alltag und die Lebensbedingungen nach der Vertreibung. Viele Vertriebene fanden in Gerlingen eine neue Heimat. Sie prägten die Stadt nachhaltig.
Die Ausstellung erinnert an die Vertreibung der Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele Menschen verloren ihre Heimat und mussten neu anfangen. Briefe und persönliche Aufzeichnungen helfen, diese Geschichte zu bewahren. Briefe sind wichtige Quellen für die Erinnerung und zeigen Gefühle und Erfahrungen der Menschen. Das Stadtmuseum zeigt solche Briefe, um die Geschichte lebendig zu halten.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.