Bild: Petar Milošević · CC BY-SA 3.0
Der Landkreis Göppingen bekommt vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ 140.000 Euro Fördergeld für das Jahr 2026. Die Stadt Göppingen erhält ebenfalls 140.000 Euro vom Bund. Das Geld fließt in Projekte, die Demokratie stärken und gegen Extremismus wirken.
Im Landkreis arbeitet eine „Partnerschaft für Demokratie“. Sie setzt sich aus verschiedenen Organisationen zusammen. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich nicht an der Förderung. Deshalb liegen keine weiteren Details zu Projektträgern oder Förderzielen vor.
2025 gab es im Landkreis mehrere Projekte an Schulen. Am Mörike-Gymnasium Göppingen zeigte der Verein „Gegen das Vergessen e. V.“ eine Ausstellung zum Holocaust-Gedenken. Ziel war es, Toleranz und Demokratie zu fördern. Jugendkonferenzen fanden am Mörike-Gymnasium und am Werner-Heisenberg-Gymnasium statt. Die Jugendstiftung Baden-Württemberg organisierte diese Treffen. An der Kaufmännischen Schule Göppingen gab es einen Workshop zur Stärkung von Toleranz und Vielfalt. Der Träger war „Kubus e. V.“.
Die Landesregierung sieht keine Hinweise auf parteipolitische Aktionen von geförderten Organisationen in Göppingen. Es gibt keine Verbindungen zwischen geförderten Demokratieprojekten und Parteien oder parteinahen Gruppen. Auch bei Gegenkundgebungen zur Gründung des Landesverbandes der Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Donzdorf sind solche Strukturen nicht beteiligt.
Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt Projekte gegen Extremismus und für Demokratie. Es fördert lokale Partnerschaften, die Netzwerke aus Vereinen, Schulen und anderen Gruppen bilden. Baden-Württemberg hat kein eigenes Programm, das dem Bundesprogramm gleichkommt. Die Kontrolle der Neutralität der geförderten Organisationen erfolgt über andere Anfragen und Regeln. Solche Förderprogramme helfen, demokratisches Bewusstsein besonders bei jungen Menschen zu stärken. Sie wollen Vorurteile abbauen und Teilhabe fördern.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.