SymbolbildBild: Henning Schlottmann (User:H-stt) · CC BY-SA 4.0
Am 6. November 2026 kontrollierte die Bundespolizeidirektion Hannover etwa 1250 Personen. Die Kontrollen fanden im Grenzgebiet zu den Niederlanden bei Haren, an Bahnhöfen, in Zügen und an den Flughäfen in Bremen, Hamburg und Niedersachsen statt. Ziel war es, gesuchte Personen zu finden und die Sicherheit zu erhöhen.
Die Polizei stellte 60 Fahndungstreffer fest. Drei Haftbefehle wurden vollstreckt. Ein 36-jähriger Ukrainer bei Haren hatte zwei Haftbefehle wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Er konnte eine Geldstrafe von 4500 Euro nicht bezahlen. Deshalb kam er ins Gefängnis.
Im Hauptbahnhof Bremen wurde ein 34-jähriger Deutscher festgenommen. Er hatte einen Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er muss 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Außerdem wurden 42 Fälle von Aufenthaltsermittlungen entdeckt. Die Daten der Personen wurden an andere Behörden weitergegeben.
Sieben Dienststellen der Bundespolizeidirektion Hannover führten die Kontrollen durch. Die meisten Maßnahmen fanden am Nachmittag und Abend statt. Zusätzlich halfen Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit. Die Beamten waren teils in Uniform, teils zivil unterwegs.
Marcus Arnold, Pressesprecher der Bundespolizeidirektion Hannover, sagte, der Fahndungstag zeige die Bedeutung koordinierter Einsätze. Diese helfen, gesuchte Personen zu finden und weitere Maßnahmen durch Polizei und Gerichte zu ermöglichen. Die Bundespolizei will auch künftig mit gezielten Kontrollen die Sicherheit an Bahnhöfen, auf Bahnstrecken und an Flughäfen im Norden verbessern.