SymbolbildBild: Joh. H. Waechter, Feldmesser · CC BY 4.0
Außenwände eines Hauses verursachen im Durchschnitt über 30 Prozent der Energieverluste. Die Gemeinde Heddesheim empfiehlt eine optimale Dämmung der Außenwände. Die Dämmung spart viel Energie und schützt die Wände vor Wind und Wetter.
Das Gebäude-Modernisierungs-Gesetz verpflichtet Hausbesitzer oft zur Dämmung, wenn sie die Außenwände neu verputzen oder verkleiden. Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist das am häufigsten genutzte System. Es besteht aus Dämmstoff, Armierungsgewebe und Außenputz. Eine andere Möglichkeit ist die vorgehängte Fassade mit einem Luftspalt zur Hinterlüftung.
Bei denkmalgeschützten Häusern mit besonderer Fassade ist oft nur eine Innendämmung möglich. Die Innendämmung ist aufwendiger und muss genau geplant werden. Fachleute sollten die Arbeiten durchführen.
Durch eine Außenwanddämmung können Hausbesitzer etwa 25 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasser sparen. Die Kosten für ein WDVS liegen bei 120 bis 220 Euro pro Quadratmeter. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus entstehen so Kosten von rund 40.000 Euro. Hausbesitzer können Zuschüsse von 15 bis 20 Prozent der Kosten beantragen.
Der KLiBA-Energieberater Uwe Jung berät die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei und unverbindlich. Beratungstermine finden alle zwei Wochen dienstags von 14 bis 16 Uhr im Alten Rathaus Heddesheim statt. Termine können online oder telefonisch vereinbart werden.
Nutzen Sie diese kostenlose Serviceleistung Ihrer Gemeinde Heddesheim für mehr Energieeinsparung.
Die Gemeinde Heddesheim informiert regelmäßig über Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Die Außenwanddämmung ist ein wichtiger Schritt, um Heizkosten zu senken und den Wohnkomfort zu verbessern. Das Gebäude-Modernisierungs-Gesetz regelt oft Pflichten bei der Sanierung von Häusern.
Eine Außenwanddämmung funktioniert wie ein Mantel um das Haus. Sie hält die Wärme im Haus und schützt vor Kälte. Die Dämmstoffe können unterschiedlich sein und müssen fachgerecht eingebaut werden. Wer eine Dämmung plant, sollte sich beraten lassen und auf qualifizierte Handwerker achten.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.