SymbolbildBild: Unknown authorUnknown author · CC BY-SA 3.0 de
Ein 24-jähriger Mann aus Gambia griff am 18. August 2026 in Heidelberg drei Frauen und eine Polizistin an. Die Vorfälle ereigneten sich im Feldgebiet am Friedhof Pfaffengrund. Die Frauen wehrten sich erfolgreich gegen die Angriffe.
Der Tatverdächtige fasste einer Frau an die Brust und versuchte, sie in ein Maisfeld zu ziehen. Zwei weitere Frauen hielt er an den Händen und versuchte ebenfalls, sie gewaltsam in das Feld zu zerren. Bei der Festnahme griff er einer Polizistin in den Schritt.
Die Ermittlungen gegen den Mann dauern an. Er wird wegen versuchten sexuellen Übergriffs in zwei Fällen, vorsätzlicher Körperverletzung und sexueller Belästigung untersucht. Der Mann hat eine Duldung in Deutschland, weil er keine gültigen Reisedokumente besitzt.
Er kam am 21. Mai 2026 nach Deutschland. Seitdem gab es mehrere Strafanzeigen gegen ihn. Die erste Anzeige wurde am 16. Juni 2026 gestellt. Neben dem aktuellen Verfahren laufen weitere Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs, vorsätzlicher Körperverletzung und Bedrohung.
Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Behörden versuchen, seine Rückkehr in sein Heimatland zu organisieren. Das ist aber schwierig, weil er keine gültigen Papiere hat. Es wurden Schritte eingeleitet, um Ersatzpapiere zu beschaffen.
Die Kleine Anfrage stammt aus dem Landtag Baden-Württemberg und wurde am 28. August 2026 gestellt. Sie richtet sich an das Ministerium der Justiz und für Migration. Die Antwort kam am 9. September 2026.
Eine Duldung bedeutet, dass jemand vorübergehend in Deutschland bleiben darf, wenn keine Rückkehr möglich ist. Untersuchungshaft heißt, dass der Verdächtige bis zur Klärung der Vorwürfe festgehalten wird. Die Behörden prüfen, ob eine Abschiebung möglich ist, wenn gültige Papiere vorliegen.
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