Bild: Radosław Drożdżewski (Zwiadowca21) · CC BY-SA 3.0
Fünf junge Männer im Alter von 18 bis 20 Jahren haben sich bei einer Fahrscheinkontrolle in einer Straßenbahn in Heidelberg-Weststadt aggressiv verhalten. Die Kontrolle fand am Sonntagmorgen statt. Die jungen Männer weigerten sich, ihre Personalien anzugeben. Sie pöbelten Fahrgäste und Kontrolleure an. Die Polizei kam und fesselte die Männer. Sie erhielten einen Platzverweis.
Drei der Männer sind deutsche Staatsbürger. Einer besitzt die syrische Staatsangehörigkeit und hat eine Fiktionsbescheinigung, die den Aufenthalt erlaubt. Die Personalien von vier der fünf Männer sind bekannt. Alle vier sind bereits strafrechtlich aufgefallen. Es geht um Fälle wie Erschleichen von Leistungen, Diebstahl, Hausfriedensbruch, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz. Meist wurde wegen Jugendgerichtsregeln nicht weiter verfolgt.
Zwei der Männer wurden 2024 wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH hat gegen drei der Männer Anzeige wegen Schwarzfahrens erstattet. Andere Straftaten werden nicht ermittelt.
Die Landesregierung beantwortete die Fragen nach Herkunft, Aufenthaltsstatus und Vorstrafen der Beteiligten. Die Polizei reagierte mit Fesselung und Platzverweis. Eine Fiktionsbescheinigung zeigt den rechtmäßigen Aufenthalt eines Syrers an. Das Jugendgerichtsgesetz erlaubt in bestimmten Fällen, auf Strafen zu verzichten oder diese auszusetzen. Schwarzfahren ist eine Ordnungswidrigkeit, die oft Anzeigen nach sich zieht, aber keine schweren Strafen. Aggressives Verhalten kann die Polizei zu Maßnahmen wie Fesselung veranlassen.
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