SymbolbildAltes Feuerwehrhaus am Wilhelmsplatz
Riepl, Michael Ferne Heimat Altmontal Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus
Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus Altmontal, ein deutsches Dorf in der Schwarzmeerebene. Hier wird Hedwig Krämer 1919 geboren und erlebt, wie ihre Bullerbü-Märchenwelt durch Hungersnöte, Verfolgung und Krieg zur Hölle wird, der sie 1942 entkommt. Michael Riepl erzählt einfühlsam die frühen Jahre seiner Großmutter und blickt dabei immer wieder auf die heutige Ukraine im Krieg. Sein glänzend geschriebenes Buch liest sich fesselnd wie ein Roman - aber es ist eine wahre Geschichte von Familie, Heimat, Not und einem unfassbaren Lebensmut
Wir haben es gerade mit Vergnügen und Gewinn gelesen: in seinem gerade veröffentlichten Debüt “Ferne Heimat Altmontal” verflicht Michael Riepl die bewegte Lebensgeschichte seiner Großmutter, einer Schwarzmeerdeutschen, die in der Ukraine und im Kaukasus aufwuchs, mit Reportagen von seinen humanitären Einsätzen in ebendiesen Regionen. Ich bin tief beeindruckt und unendlich neugierig auf beide Lebensgeschichten, einerseits der Großmutter, andererseits des jungen Mannes, der selbst ein außergewöhnliches Engagement in der Schwarzmeerregion lebt. Vortrag mit Bildern: 70 Minuten Michael Riepl forscht zur Entwicklung des Selbstbestimmungsrechts der Völker und wird dabei durch ein Habilitationsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Daneben hält Riepl Vorträge zum Völkerrecht für Studierende und Praktiker im In- und Ausland. Er ist Mitglied des Cologne Center for Advanced Studies in International History and Law und Mitglied der Redaktion des Armenian Journal of International Law. Seine Forschungsinteressen umfassen humanitäres Völkerrecht, Menschenrechte, Völkerrechtsgeschichte und Regionalstudien in Osteuropa, Russland und im Südkaukasus. Er spricht fließend Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Armenisch und Spanisch und hat fortgeschrittene Kenntnisse im Türkischen und Italienischen.





