Im Landkreis Heidenheim wurden zwischen 2019 und Mitte 2026 mehrere hundert Abschiebeaufträge erteilt – oft mit wenig Erfolg. Hauptgrund: Die Betroffenen wurden bei der Abholung nicht angetroffen – fast 150 Mal! Insgesamt scheiterten 308 Abschiebungen, darunter auch wegen fehlender Papiere, familiärer Bindungen und Widerstand. Aktuell leben rund 230 ausreisepflichtige Menschen mit Duldung im Kreis, manche wegen fehlender Papiere oder gesundheitlicher Gründe. Die Behörden versuchen Abschiebungen möglichst schnell umzusetzen, doch Hindernisse sind häufig. Die meisten Abschiebungen 2025 betrafen Menschen aus Nigeria, Guinea und Syrien. Das zeigt: Abschiebungen sind komplex und oft schwierig durchzuführen.
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