SymbolbildBild: Renardo la vulpo · CC0
Haushaltsentwurf für 2027 in Heidenheim vorgestellt
Der Heidenheimer Gemeinderat berät den Haushaltsentwurf für das Jahr 2027. Die Stadt plant Investitionen in Höhe von 54 Millionen Euro. Die Sitzung fand im Oktober 2026 statt.
Blick auf die Zukunft und finanzielle Lage
Oberbürgermeister Michael Salomo sprach in seiner Rede auch über das Jahr 2037. Er sieht gute Kommunalpolitik als Aufgabe, die Stadt langfristig zu gestalten. Salomo betonte, dass der Haushalt mehr als Zahlen ist. Er schafft Vertrauen, wenn die Stadt ihre Aufgaben gut erfüllt. Die finanzielle Lage der Kommunen ist sehr angespannt. Salomo nannte eine Prognose, die hohe Defizite bis 2030 erwartet. Kämmerer Guido Ochs ergänzte, dass Baden-Württemberg ein Rekorddefizit bei den Kommunen hat. Die Stadt Heidenheim muss deshalb sparen und Kredite aufnehmen.
Wichtige Punkte im Haushaltsentwurf
Das Gewerbesteueraufkommen bleibt bei 40 Millionen Euro und der Hebesatz unverändert. Geplant sind Investitionen in die Rathaussanierung, die Tiefgarage und die Außenanlagen. Auch die Warninfrastruktur mit Sirenen soll verbessert werden. Trotz der Lage sind keine Steuererhöhungen bei Grund- und Gewerbesteuer für 2027 geplant. Die Stadt nimmt netto 12,64 Millionen Euro Kredit auf. Der Schuldenstand wird zum Jahresende 2027 etwa 65,38 Millionen Euro betragen. Das entspricht rund 1.291 Euro Schulden pro Einwohner.
Der Haushaltsentwurf ist ein Plan, wie die Stadt Geld ausgibt und einnimmt. Er zeigt, wie Heidenheim seine Aufgaben erfüllen will. Kommunen finanzieren sich aus Steuern, Zuweisungen von Bund und Land sowie Krediten. Wenn die Ausgaben höher sind als die Einnahmen, steigen die Schulden. Kommunen müssen oft sparen oder Kredite aufnehmen, um wichtige Projekte umzusetzen. Ein ausgeglichener Haushalt ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit der Stadt.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.