SymbolbildBild: Ekaterina Kvelidze · CC BY-SA 4.0
In der Nacht vom 23. auf den 24. September 2026 gab es schwere Vorfälle in Heidenheim. Unbekannte feuerten mehrere Schüsse auf ein Café in der Clichystraße ab. Gleichzeitig versuchten Täter, mit einem Benzinkanister und Böllern ein Gebäude in der Schnaitheimer Straße in Brand zu setzen. Die Polizei nahm den Vorfall sofort auf und richtete die Sonderkommission „Jäger“ ein.
Die Polizei fand einen leckgeschlagenen Benzinkanister vor der Gaststätte in der Schnaitheimer Straße. Die Böller explodierten, aber das Gebäude fing keinen Brand. Drei Personen schliefen dort zur Tatzeit und blieben unverletzt. In der Clichystraße gab es Einschusslöcher an einem Café und einem benachbarten Friseursalon. Drei Personen waren im Café, auch sie wurden nicht verletzt. Das betroffene Gebäude war schon früher Ziel polizeilicher Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags und versuchter besonders schwerer Brandstiftung. Ein direkter Zusammenhang zwischen den beiden Taten wird geprüft. Tatverdächtige wurden bisher nicht genannt. Die Polizei hat über 40 Beamte in der Sonderkommission eingesetzt.
Die Gruppierung United Tribuns ist in Baden-Württemberg seit einem bundesweiten Verbot 2022 nicht mehr aktiv. Die Black Jackets haben drei Gruppen in Heidenheim. Diese nehmen an offiziellen Veranstaltungen teil und sind in den letzten Jahren nicht strafrechtlich aufgefallen. Sie haben Kontakte zu anderen rockerähnlichen Gruppen.
Die Sonderkommission „Jäger“ untersucht die Vorfälle in Heidenheim, um die Täter zu finden und weitere Gefahren zu verhindern. Die Ermittlungen laufen noch. Solche Sonderkommissionen bestehen aus vielen Polizisten und sind speziell für schwierige Fälle gedacht. Sie sollen schnell und umfassend aufklären und die Sicherheit in der Stadt verbessern.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.