SymbolbildBild: K. Jähne · CC BY-SA 3.0
Heilbronn diskutiert die Zukunft der Hafenlogistik am 19. Oktober in der Alten Reederei. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Logistik treffen sich zum fünften Hafenforum. Sie sprechen über Forschung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für Hafen und Transport.
Oberbürgermeister Harry Mergel nennt den Hafen einen starken Motor für die Wirtschaft. Er sagt, der Hafen soll sich nachhaltig und innovativ weiterentwickeln. Die Waren müssen zuverlässig, effizient und klimafreundlich transportiert werden.
Staatssekretär Raimund Haser erklärt, dass Wasserstraßen wegen Klimaveränderungen und neuen Lieferketten unter Druck stehen. Sie bieten aber viel Platz für mehr Transporte. Die gute Anbindung der Industriezentren und der Zugang zu Weltmärkten sind wichtige Vorteile. Digitale Logistik kann neue Chancen schaffen, zum Beispiel für Kreislaufwirtschaft und Wasserstoff. Investitionen in Häfen sind wichtig für die Zukunft.
Mergel lobt die Häfen am Neckar für ihre Leistung bei Trockenphasen im August. Der Wasserstand war niedrig, aber die Schleusen verhinderten größere Probleme. Die Flexibilität der Reedereien und Unternehmen war dabei sehr wichtig.
Der Heilbronner Hafen verbindet Schifffahrt, Schiene und Straße. Die Hafenbahn transportiert jährlich etwa 1,3 Millionen Tonnen Güter. Das ersetzt rund 32.500 Lkw-Fahrten und schont Straßen und Umwelt.
Heilbronn will als „European Green Capital 2027“ den Hafen nachhaltig entwickeln. Wirtschaftliche Stärke, gute Lieferketten und Klimaschutz sollen zusammenpassen. Das Hafenforum ist eine wichtige Plattform für den Austausch zu diesen Themen.
Das Hafenforum dient dem Austausch zwischen verschiedenen Gruppen über die Zukunft der Logistik. Dabei geht es um neue Technologien und nachhaltige Lösungen. Häfen sind wichtige Knotenpunkte für den Transport von Waren per Schiff, Bahn und Lkw. Digitalisierung hilft, Abläufe zu verbessern und umweltfreundlicher zu machen. Nachhaltige Logistik kann die Umwelt schützen und die Wirtschaft stärken.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.