SymbolbildBild: GerritR · CC BY-SA 4.0
Heilbronn sichert das Felsenband oberhalb von Klingenberg. Die Arbeiten laufen seit Anfang Oktober. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2027.
Die Stadt schützt das Felsenband mit einem Stahldrahtgeflecht. Zuerst entfernen Arbeiter lose Steine. Überhängende Felsen erhalten Stützen aus Natursteinmauerwerk. Große Felsspalten sichern sie mit Spritzbeton. Die Maßnahmen verhindern, dass Steine auf Straßen und Gärten an der Theodor-Heuss-Straße und Felsenstraße fallen.
Das Felsenband ist bis zu zehn Meter hoch und etwa 700 Meter lang. Es entstand in der Eiszeit durch Ablagerungen des Neckars. Seit 1937 steht es als Naturdenkmal unter Schutz. Das Gebiet ist Heimat von 75 Wildbienenarten. Viele Pflanzen wie Aufrechter Ziest und Natternkopf wachsen hier. Auch die bedrohte Mauereidechse und der Ameisenlöwe leben am Felsenband.
Vor den Arbeiten setzte die Stadt Tiere um und vergrämte sie. Die Sicherung der Felsspalten erfolgt so, dass Lebensräume erhalten bleiben. Die Stadt will mit den Maßnahmen die Natur schützen und die Sicherheit für Menschen verbessern.
Das Felsenband zeigt Spuren der Eiszeit und ist ein wichtiges Naturdenkmal in Heilbronn. Die Stadt ist verantwortlich für die Sicherheit der Anwohner und den Erhalt der Natur. Naturschutzbehörden prüfen und genehmigen solche Maßnahmen. Solche Sicherungen verhindern Gefahren durch Steinschlag und bewahren seltene Tier- und Pflanzenarten. Die Arbeiten verbinden Schutz von Natur und Sicherheit für Menschen.
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