Bild: Sam Gamdschie · CC BY-SA 3.0
Götzenturm Heilbronn
Beschreibung
Götzenturm Heilbronn: Geschichte und Besonderheiten
Der Götzenturm wurde 1392 als südwestlicher Eckpfeiler der Heilbronner Stadtbefestigung gebaut. Vermutlich verwendeten die Bauleute dafür Steine der aufgegebenen Burg Klingenberg. Jahrhundertelang hieß das Bauwerk schlicht „Viereckiger Turm“. Erst im 19. Jahrhundert setzte sich der heutige Name durch, angeregt von Goethes Drama „Götz von Berlichingen“, dessen Titelheld vor einem Turm stirbt.
Die historische Zuordnung ist allerdings irreführend: Götz von Berlichingen war während seiner Gefangenschaft von 1519 bis 1522 nur eine Nacht in Heilbronn eingesperrt, und zwar im Bollwerksturm. Seit 1985 steht auf dem Dach des Götzenturms die filigrane Skulptur „Über dem Abgrund“ von Hubertus von der Goltz. Die Figur wirkt, als balanciere sie hoch über der Stadtmauer.
Besuch und Zugang
Der Turm liegt nahe am Neckar und lässt sich von außen jederzeit ansehen. Eine Besteigung ist möglich, jedoch nicht über einen ständig besetzten Eingang. Der Schlüssel wird nach Angaben der Stadt bei der Tourist-Information oder im Stadtarchiv ausgegeben. Besucher sollten den Zugang vorher abstimmen und feste Schuhe tragen. Der Weg lässt sich gut mit dem Neckarufer und dem Deutschhof verbinden.
In der Nähe
Für diesen Ort sind aktuell keine Veranstaltungen in der Nähe hinterlegt.
Anfahrt & Karte
Öffnungszeiten & Zugang
- Außenansicht jederzeit frei zugänglich
- Turmbesteigung nach Schlüsselausgabe bei Tourist-Information oder Stadtarchiv während deren Öffnungszeiten
Quelle: Stadt Heilbronn – Götzenturm