Bild: Memorino · CC BY-SA 4.0
Blockturm Heubach
Beschreibung
Blockturm Heubach: Geschichte und Besonderheiten
Der Blockturm, auch Jergenturm genannt, gehörte zur Befestigung rund um die Heubacher Kirche. Reste der Mauer sind an der Chorseite noch erkennbar. Am Torbogen steht eine nicht abschließend gesicherte Jahreszahl, die als 1437 gelesen wird; andere städtische Darstellungen nennen 1473. Der Turm besaß ursprünglich ein oberes Fachwerkgeschoss und war bis zu dessen Abtragung 1812 rund drei Meter höher.
An der Front erinnert der Name Jörg von Woellwarth an den früheren Stadtherrn. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts diente der Blockturm wechselweise als Ortsgefängnis oder Wohnung des Mesners. 1924 richtete der Schwäbische Albverein hier sein erstes Wanderheim in Heubach ein. Das eiserne Gittertor im Durchgang stammt aus dem Jahr 1931 und gehört inzwischen selbst zur Baugeschichte.
Besuch und Zugang
Der Durchgang und die Außenansicht lassen sich jederzeit vom Kirchplatz betrachten. Eine regelmäßige Innenbesichtigung wird nicht angeboten. Da der Turm unmittelbar im historischen Zentrum steht, kann er mit Rathaus, Marktbrunnen, St.-Ulrich-Kirche und Schloss verbunden werden. Besucher sollten den Durchgang freihalten und bei Gottesdiensten oder Veranstaltungen Rücksicht auf die angrenzende Kirche nehmen.
In der Nähe
Für diesen Ort sind aktuell keine Veranstaltungen in der Nähe hinterlegt.
Anfahrt & Karte
Öffnungszeiten & Zugang
- Außenansicht und Durchgang jederzeit frei zugänglich
- keine regelmäßige öffentliche Innenbesichtigung
Quelle: Stadt Heubach – Blockturm