SymbolbildBild: Wikimedia Commons · CC BY 4.0
Herbstmaßnahmen gegen Tigermücken-Population
Die Gemeinde Hockenheim bittet die Bürgerinnen und Bürger, jetzt ihre Grundstücke gründlich zu kontrollieren. Es geht darum, Eier der Asiatischen Tigermücke zu entfernen. Die Aktion findet im Herbst statt, wenn die ausgewachsenen Mücken sterben, aber die Eier überwintern.
Die Tigermücken legen ihre Eier am Innenrand von wassergefüllten Gefäßen ab. Dort haften die Eier fest. Im Frühling schlüpfen die jungen Mücken, wenn die Bedingungen passen. Wer die Brutstätten sauber hält, kann die Anzahl der Mücken im nächsten Sommer verringern.
Die Gemeinde empfiehlt, alle möglichen Brutgefäße vollständig zu entleeren. Danach sollen die Innenränder mit heißem Wasser von 60 bis 70 Grad ausgewaschen oder mit einer Bürste abgeschrubbt werden. Anschließend sollen Bürste und Gefäß nochmals mit Wasser abgespült werden. Das Wasser kann auf der Wiese versickern. Wenn möglich, sollen die Gefäße über den Winter trocken und geschützt gelagert werden, zum Beispiel im Keller oder Schuppen.
Diese einfachen Schritte helfen, die Tigermücken-Population einzudämmen. Die Gemeinde weist zudem darauf hin, dass eine Behandlung mit Bti-Tabletten im Winter nicht sinnvoll ist. Von Mitte Oktober bis Mitte April entwickeln sich keine Tigermückenlarven, deshalb wirkt das Mittel in dieser Zeit nicht.
Die Gemeinde informiert jährlich über Maßnahmen gegen die Asiatische Tigermücke. Diese Mückenart stammt ursprünglich aus Asien und breitet sich in Europa aus. Sie kann Krankheiten übertragen, weshalb ihre Vermehrung eingeschränkt werden soll. Die Mücken legen Eier in stehendem Wasser ab. Die Eier überstehen kalte Monate und schlüpfen im Frühling.
Die Reinigung von Wassergefäßen ist eine einfache Methode, um die Mücken zu bekämpfen. Bti ist ein biologisches Mittel, das Mückenlarven tötet. Es wirkt nur, wenn Larven im Wasser sind. Im Winter sind keine Larven aktiv, deshalb ist die Behandlung dann nicht sinnvoll.
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