SymbolbildBild: qwesy qwesy · CC BY 3.0
Holzgerlingen erhöht den Eigenanteil für Jobticket-Nutzer ab dem 1. Januar 2027. Der Gemeinderat hat dies einstimmig beschlossen. Die Entscheidung fiel am 20. Oktober 2026.
Der Preis für das Deutschlandticket steigt zum Jahreswechsel von 63 Euro auf 66,80 Euro. Das Jobticket in Holzgerlingen kostet dadurch künftig 63,46 Euro im Monat. Die Stadt gibt den Preis nicht vollständig weiter. Der Zuschuss der Stadt bleibt bei 36,85 Euro.
Die Anzahl der Jobticket-Nutzer liegt bei 18 Personen. Die jährlichen Zuschüsse der Stadt betragen rund 8.000 Euro. Die Stadt hat bisher alle Preiserhöhungen ausgeglichen. Nun sollen die Nutzer die letzte Erhöhung mittragen.
Der Eigenanteil der Beschäftigten steigt von 23 Euro auf 26,61 Euro. Die Nutzer müssen ab Januar 2027 mehr zahlen. Die Stadt unterstützt sie weiterhin mit einem Zuschuss. Das soll helfen, das Jobticket bezahlbar zu halten.
Die Stadt will so ihre Förderung des öffentlichen Nahverkehrs sichern. Die Mehrkosten sollen nicht auf den städtischen Haushalt gehen. Das Jobticket bleibt dadurch für die Beschäftigten günstiger als ein reguläres Ticket.
Der Gemeinderat von Holzgerlingen entscheidet über die Zuschüsse für das Jobticket. Das Jobticket ist ein günstiges Ticket für Beschäftigte, um mit Bus und Bahn zur Arbeit zu fahren. Die Stadt zahlt einen Teil des Preises, damit das Ticket günstiger wird. Wenn der Preis des Deutschlandtickets steigt, muss die Stadt entscheiden, ob sie mehr zahlt oder die Nutzer mehr zahlen. Das Deutschlandticket gilt bundesweit für den öffentlichen Nahverkehr. Es ist eine günstige Alternative zum normalen Ticketkauf. Der Eigenanteil ist der Teil, den die Nutzer selbst bezahlen müssen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.