SymbolbildBild: Markus Müller · CC0
Am Samstag, dem 31. Oktober 2026, fand in der Karlsruher Innenstadt eine Demonstration statt. Die Versammlung hieß „Gemeinsam und solidarisch: Gegen Sozialabbau an unseren Schulen“. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmenden auf etwa 2.300 Personen. Die Auftaktkundgebung begann auf dem Stephanplatz. Dort hielten mehrere Redner ihre Beiträge. Die Polizei meldete keine Störungen bei der Kundgebung.
Der Demonstrationszug startete am Stephanplatz. Die ursprünglich geplante Route änderte sich kurzfristig. Die Änderung lag an der hohen Teilnehmerzahl und einer Baustelle auf der Kaiserstraße. Der Zug lief nun über die Erbprinzenstraße zum Marktplatz. Eine Gruppe von etwa 100 Personen aus dem rechten Spektrum hielt sich zuerst auf dem Europlatz auf. Sie folgten dem Demonstrationszug aus größerem Abstand. Die Polizei trennte die Gruppen. Die rechte Gruppe verließ die Innenstadt vor dem Ende der Versammlung. Es gab keine Störungen durch diese Personen.
Am Marktplatz gab es eine Abschlusskundgebung mit weiteren Redebeiträgen. Nach dem offiziellen Ende bildeten etwa 800 Personen spontan einen weiteren Aufzug auf der Kaiserstraße zwischen Marktplatz und Ritterstraße. Die Polizei stoppte diesen Zug. Die Teilnehmenden sollten den Bereich verlassen. Einige Personen wollten eine Sitzblockade machen und klebten sich am Boden fest. Die Polizei verhinderte dies. Aus der Gruppe wurde Pyrotechnik gezündet. Ein Polizist erlitt ein Knalltrauma. Ein Mann kletterte auf ein Polizeilautsprecherfahrzeug, stieg aber wieder ab. Es entstand kein Schaden. Die Polizei setzte Pferde und Hunde ein, um die Menschenmenge aufzulösen. Danach blieb die Polizei mit vielen Kräften in der Innenstadt präsent.