SymbolbildBild: --Xocolatl (talk) 15:53, 9 January 2009 (UTC) · Public domain
Die Friedrichstraße in Rommelshausen ist seit Dienstagmittag, dem 3. November 2026, durchgehend befahrbar. Der neue Abschnitt ist rund 160 Meter lang. Er verbindet Rommelshausen direkt mit der Kreisstraße K 1857 und der Hangweide.
Zur Freigabe kamen etwa 50 Gäste, darunter viele Anwohner. Die Feier fand auf dem gepflasterten Platz statt, wo der alte und der neue Straßenabschnitt zusammentreffen. Bürgermeister Benedikt Paulowitsch und Beigeordneter Dennis Folk erinnerten an die Entstehung des Projekts. Vertreter von Gemeinde, Ingenieurbüro und Baufirmen schnitten gemeinsam das Absperrband durch. Kurz danach fuhren die ersten Autos über den frischen Asphalt.
Der Gemeinderat beschloss den Bau im März 2016. Die Umsetzung verzögerte sich, um später die Hangweide anzubinden. Dort entstehen etwa 650 Wohnungen auf rund acht Hektar. Die Friedrichstraße wird die zweite Zufahrt für das neue Quartier und verbindet es direkt mit dem Ort. Im September 2024 stimmte der Gemeinderat einer überarbeiteten Planung zu. Im Juli 2025 erhielt die HSE Bau GmbH aus Kernen den Auftrag für über eine Million Euro.
Bürgermeister Paulowitsch freut sich über die Freigabe. Er betont, dass die Gemeinde trotz steigender Preise unter der ursprünglichen Kostenschätzung blieb. Er weist aber auch darauf hin, dass der Verkehr sich neu verteilt. Manche Straßen entlasten sich, andere werden mehr belastet. Besonders die Anwohner der Friedrichstraße spüren das. Er dankt ihnen für ihre Geduld während der Bauzeit.
Auf dem neuen Straßenabschnitt gilt Tempo 50. Im bisherigen Teil bleibt Tempo 30. Wer an der Einmündung links abbiegt, nutzt eine eigene Spur. Diese war vom Straßenbauamt schon 2017 gefordert worden. Eine Mittelinsel hilft Fußgängern und Radfahrern beim Überqueren. Ein durchgehender Geh- und Radweg führt von der Friedrichstraße in Richtung Stetten. Junge Bäume säumen den Weg.
Zwei barrierefreie Bushaltestellen entstehen. Sie gehen mit dem neuen Busangebot im August 2027 in Betrieb. Im Bau wurden Leitungen für Abwasser, Trinkwasser, Strom und Glasfaser verlegt. Außerdem entstanden 15 neue Stellplätze. Die beiden Vollsperrungen der K 1857 endeten früher als geplant.
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