SymbolbildBild: Laserlicht · CC BY-SA 4.0
Kernen im Remstal lädt am Donnerstag, 5. November 2026, zum BürgerCafé ein. Das Treffen findet von 16 bis 19 Uhr im Bürgerhaus Kernen in Rommelshausen statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mitmachen will, meldet sich bis zum 1. November per E-Mail oder Telefon an.
Das Projekt Sorgende Gemeinschaft will Menschen in Kernen helfen, gut und sicher zu leben. Es richtet sich an alle Generationen. Ältere Menschen, die lange selbstständig bleiben wollen, Angehörige und Nachbarn können mitmachen. Auch Familien, Vereine, Schulen und Unternehmen sind eingeladen. Sie alle sollen von einem starken Miteinander profitieren.
Das Projekt konzentriert sich nicht auf Pflege. Es geht um Begegnung, Nachbarschaft, Alltagshilfen und Mobilität. Pflegedienste bleiben bestehen und werden ergänzt. Kernen hat schon viele Angebote und Netzwerke. Diese sollen besser verbunden werden. Neues entsteht dort, wo es fehlt.
Beim BürgerCafé gibt es sieben Thementische. Die Themen sind Nachbarschaft, Gemeinschaft, Wohnen, Einsamkeit, Quartiertreff, Künstliche Intelligenz und digitale Angebote. Ein Tisch informiert über die Hilver-App für Nachbarschaftshilfe und Vereine. Besucher können sich frei bewegen und mitreden.
Bürgermeister Benedikt Paulowitsch, Gemeinderäte und ein Pfarrer sind dabei. Es gibt Essen und Musik vom Gitarrenduo Böttcher & Schmid. Claudia Bubeck vom Amt für Familien, Schulen, Jugend und Senioren sagt, die Gemeinde schafft Rahmen und Menschen gestalten mit.
Das Projekt bekommt 63.000 Euro Förderung vom Land Baden-Württemberg. Der Förderzeitraum läuft bis Juli 2028. Die Grundlage ist eine Analyse von 2022, wie Menschen in Kernen gut älter werden können. Das BürgerCafé organisiert die Gemeinde mit dem Seniorenrat, Stiftungen und der evangelischen Kirche. Ein Begleiter unterstützt den Prozess.
Bürgermeister Paulowitsch betont, gutes Älterwerden beginnt mit funktionierender Nachbarschaft. Jede Generation ist wichtig. Fragen beantworten Claudia Bubeck und Seniorenlotse Holger Mayr per Telefon oder E-Mail.
Das Projekt startet mit einem Treffen für alle Bürgerinnen und Bürger. Es will das Leben im Ort sicherer und angenehmer machen. Das Projekt ergänzt bestehende Hilfen, ersetzt sie aber nicht. Es fördert den Austausch zwischen Jung und Alt. Die Gemeinde unterstützt das Vorhaben mit Landesmitteln. Solche Projekte stärken das Zusammenleben in der Nachbarschaft und helfen Menschen, lange selbstständig zu bleiben.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.