SymbolbildBild: Dave Conner from Inverness, Scotland · CC BY 2.0
Das Polizeipräsidium Reutlingen warnt vor Einbrechern. Die Polizei reagiert auf die längeren Nächte seit dem 25. Oktober. Die Einbruchszahlen steigen wieder an. Die Polizei bietet kostenlose Beratungen für Haus- und Wohnungsbesitzer an.
Die Nächte werden jetzt länger. Das nutzen Einbrecher für ihre Taten aus. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist nach den Corona-Einschränkungen wieder gestiegen. Im Jahr 2025 gab es 459 Einbrüche und 215 Versuche. Die Polizei will das verhindern. Jede Tat verletzt das persönliche Zuhause.
Die Polizei setzt auf mehr Streifen und Kontrollen. Besonders in den Nachmittags- und frühen Abendstunden sind sie oft unterwegs. Zivile Kräfte und Hundeführer unterstützen die Polizei. Es gibt auch länderübergreifende Einsätze gegen Einbrecherbanden. Die Polizei sammelt Hinweise und Spuren, um Täter zu finden. Viele Einbrüche scheitern an guten Sicherungen. Die Polizei rät zu einfachen Maßnahmen wie abschließbaren Türen und Fenstern. Die Beratungsstellen in Reutlingen, Filderstadt-Bernhausen und Balingen bieten kostenlose Termine an. Fachberater kommen auch zu Hause vorbei. Termine gibt es telefonisch oder per E-Mail.
Die Polizei ist auf Messen in Balingen am 14. und 15. November sowie in Stuttgart vom 19. bis 22. November mit einem Info-Stand vertreten. Dort beantworten Experten Fragen und zeigen Sicherungstechnik. Die Kampagne "K-Einbruch" informiert online über Schutzmaßnahmen. Auf www.k-einbruch.de gibt es Tipps und einen virtuellen Rundgang durch ein sicheres Haus. Schließen Sie Türen immer ab, auch bei kurzer Abwesenheit. Kippfenster sind offen. Sichern Sie Balkon- und Terrassentüren mit mechanischen Schlössern. Verstecken Sie keine Schlüssel draußen. Rollläden sollten nur nachts geschlossen sein. Nutzen Sie Zeitschaltuhren für Licht. Lassen Sie bei längerer Abwesenheit den Briefkasten leeren. In Mehrfamilienhäusern sollten Eingänge und Keller verschlossen bleiben. Achten Sie auf Fremde im Haus. Achten Sie auf verdächtige Personen und Fahrzeuge in der Nachbarschaft. Sprechen Sie diese nicht an. Rufen Sie bei Gefahr oder verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei unter 110 an.