Bild: 4028mdk09 · CC BY-SA 3.0
Bundespolizisten kontrollieren am 5. November 2026 einen Fernbus an der Gemeinschaftszollanlage in Konstanz. Der Bus kommt aus Italien und fährt über die Schweiz nach Deutschland. Dabei fällt ein 53-jähriger Fahrgast auf. Er zeigt eine tschechische Identitätskarte vor.
Die Polizei prüft das Dokument im Fahndungssystem. Dort steht, dass die Karte gestohlen oder verloren gemeldet wurde. Außerdem stimmt das Foto auf dem Ausweis nicht mit dem Mann überein. Die Beamten durchsuchen das Handy des Mannes. Sie finden digitale Kopien seines echten Ausweises.
Die Ermittlungen ergeben, dass der Mann aus Afghanistan stammt. Er hat keine gültigen Papiere für die Einreise nach Deutschland. Die Bundespolizei nimmt die tschechische Identitätskarte an sich. Sie leitet Verfahren wegen Urkundenmissbrauchs und versuchter unerlaubter Einreise ein.
Nach den polizeilichen Maßnahmen schickt die Polizei den Mann zurück in die Schweiz.