SymbolbildBild: JoachimKohler-HB · CC BY-SA 4.0
Feuerwehr Konstanz übt bei KÜH-Einsatz in Schwackenreute
Am 10. Oktober 2026 fand im ehemaligen Kieswerk Schwackenreute eine Übung statt. Die Feuerwehr Konstanz nahm daran teil. Die Übung diente dazu, die Zusammenarbeit verschiedener Katastrophenschutzgruppen zu trainieren. Das Regierungspräsidium Freiburg organisierte die Übung.
Die Feuerwehr Konstanz war mit zwei Einheiten dabei. Die Messgruppe rückte mit dem CBRN-Erkundungswagen aus. Die Gruppe arbeitete mit sieben weiteren Experten aus dem Regierungsbezirk zusammen. Sie bearbeiteten drei Übungsszenarien.
Im ersten Szenario suchten die Einsatzkräfte nach einem mutmaßlich illegal transportierten Strahler. Im zweiten Szenario untersuchten sie unbeschriftete Flaschen mit Flüssigkeiten. Diese Untersuchung folgte auf Meldungen über tote Vögel und eine tote Katze. Im dritten Szenario erkundeten die Einsatzkräfte illegal abgestellte Gebinde in einem Naherholungsgebiet. Sie schätzten die Gefahren ein und nahmen Proben. Die Kräfte im Gefahrenbereich wurden danach gereinigt und entkleidet. Die Proben gaben sie an die Landesfeuerwehrschule zur weiteren Untersuchung.
Die Sondereinheit Führungsunterstützung half mit dem Einsatzleitwagen. Sie unterstützte den Einsatzleiter am Vormittag. Die Einheit sammelte und wertete Informationen aus vier Einsatzabschnitten aus. Sie legte Maßnahmen fest und setzte diese um. Außerdem koordinierte sie die Zusammenarbeit mit dem THW-Meldekopf. Über diesen meldeten sich nachrückende Kräfte bei ihrer Ankunft am Gelände.
Gegen 12:30 Uhr übergab die Führungsunterstützung aus Konstanz ihre Aufgaben an die Einheit aus Emmingen. Danach fuhren beide Einheiten zurück nach Konstanz.