SymbolbildBild: Rhetos · CC0
Konstanz bereitet sich auf Hitze, Starkregen und Trockenheit vor. Der Gemeinderat hat am 22. Oktober ein Klimaanpassungskonzept beschlossen. Die Stadt stellt das Konzept am 4. November ab 18 Uhr im Konzil vor.
Das Konzept zeigt, wo in Konstanz es besonders heiß, trocken oder überflutungsgefährdet ist. Die Stadt hat einen Plan, um diese Probleme gezielt anzugehen. Das Konzept heißt „Konzept zu nachhaltiger integrierter Klimawandelanpassung und natürlichem Klimaschutz für die Stadt Konstanz“ (KLAK). Es erfüllt eine gesetzliche Pflicht aus Baden-Württemberg. Die Stadt bekommt dadurch auch mehr Fördergeld für zukünftige Maßnahmen.
Die Temperaturen steigen in Konstanz. Die Altstadt und Gewerbegebiete sind besonders betroffen. Dort wird es im Sommer sehr heiß und kühlt nachts kaum ab. Starkregen, Hochwasser am Bodensee und Trockenheit für Bäume sind weitere Herausforderungen. Das Konzept zeigt Problemzonen und wichtige Handlungsbereiche. Es berücksichtigt auch ältere Menschen, kleine Kinder und Menschen mit geringem Einkommen.
Das Konzept hat drei Teile: eine Analyse der Klimafolgen, eine Untersuchung der Betroffenheit und einen Maßnahmenkatalog. Die Maßnahmen betreffen Grünflächen, öffentliche Plätze, Wassermanagement, Gebäude und Kommunikation. Die Stadt will Klimaanpassung dauerhaft in Planungen einbinden. Viele Maßnahmen laufen schon. Am Stephansplatz entstehen bis Ende 2027 26 neue Bäume und ein Trinkbrunnen. Auch das Starkregenrisikomanagement wird bis Ende 2027 fertig.
Lokale Gruppen und Bürgerinnen und Bürger haben bei der Erstellung mitgewirkt. Sie konnten Maßnahmen vorschlagen und bewerten. Am 4. November gibt es eine öffentliche Veranstaltung im Konzil (Sigismund-Saal). Dort stellt die Stadt das Konzept vor. Interessierte können sich bis zum 2. November unverbindlich anmelden unter https://eveeno.com/klak-konstanz.
Die Stadt Konstanz hat das Konzept beschlossen, um sich besser gegen die Folgen des Klimawandels zu schützen. Das Konzept hilft, Hitze und Starkregen gezielt zu bekämpfen. Es ist Teil eines Gesetzes, das Städte in Baden-Württemberg verpflichtet, solche Pläne zu erstellen. Klimaanpassung bedeutet, dass Städte ihre Umwelt und Infrastruktur so gestalten, dass sie mit Wetterextremen besser klarkommen. Dazu gehören mehr Grünflächen, bessere Wasseraufnahme und Schutz für besonders gefährdete Menschen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.