SymbolbildBild: Mosellaender · CC BY-SA 3.0
Kornwestheim richtet ab Mitte November Videoüberwachung an ausgewählten städtischen Gebäuden ein. Die Stadt will damit Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen wirksam verhindern. Insgesamt werden 22 Kameras installiert.
Die Kameras arbeiten über einen zentralen Server mit gesicherter Verbindung. Die Videoüberwachung dient nur der Beweissicherung nach einem Vorfall. Es gibt keine Live-Überwachung zur Kontrolle des Verhaltens. Die Persönlichkeitsrechte und der Datenschutz stehen dabei im Mittelpunkt.
Öffentliche Gebäude wie Schulen, das Haus der Musik und Sporthallen hatten in den letzten Jahren viele Schäden durch Vandalismus. Ein Brandanschlag auf die Philipp-Matthäus-Hahn-Gemeinschaftsschule verursachte Kosten von rund 250.000 Euro. Weitere Schäden seit Anfang 2025 kosteten etwa 60.000 Euro.
Oberbürgermeister Nico Lauxmann sagt, dass Sachbeschädigungen hohe Kosten verursachen und das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen. Die Stadt will nicht hinnehmen, dass gerade Schulen von Vandalismus betroffen sind. Deshalb hat der Gemeinderat 94.000 Euro für die Videoüberwachung bereitgestellt.
Die Stadt prüft auch eine Videoüberwachung im Bahnhofsbereich. Dort gibt es immer mehr Vandalismus und Müll. Die Bürgermeister haben sich die Situation vor Ort angesehen und die Prüfung beauftragt. Die Deutsche Bahn hat seit dem 15. Oktober 2026 ein Alkoholverbot am Bahnhof eingeführt. Dieses soll die Sicherheit erhöhen und die Lage verbessern.
Die Stadt Kornwestheim reagiert auf steigende Schäden durch Vandalismus. Die Videoüberwachung soll als digitaler Zeuge nur im Schadensfall helfen. Öffentliche Kameras können Täter abschrecken und bei der Aufklärung helfen. Datenschutz schützt die Rechte der Menschen. Die Überwachung ersetzt nicht die Polizei, sondern unterstützt sie bei Ermittlungen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.