
Bild: Ssch · CC BY-SA 3.0
Kornwestheim
Wie Kornwestheim Strom und Gas künftig kauft
Das Wichtigste
- Die Stadt will Strom und Gas für 2027 und 2028 neu einkaufen.
- Die Verwaltung schlägt vor, Verträge mit den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim abzuschließen
- Der Strom soll zu mindestens einem Drittel aus neuen Ökostromanlagen kommen.
Was passiert ist
Am 7. Mai 2026 trifft sich der Verwaltungs- und Finanzausschuss von Kornwestheim. Auf der Tagesordnung steht der Vorschlag der Stadtverwaltung, neue Strom- und Erdgasmanagementverträge für die städtischen Gebäude und den Eigenbetrieb Stadtentwässerung abzuschließen. Die Verträge sollen für die Jahre 2027 und 2028 gelten. Die Stadt will weiterhin mit den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim zusammenarbeiten. Dabei soll der Strom zu mindestens 33 Prozent aus Ökostrom aus Anlagen stammen, die jünger als sechs Jahre sind. Die Stadtwerke übernehmen für die Stadt die Beschaffung von Strom und Gas in mehreren Tranchen pro Jahr, um bessere Preise zu erzielen und Risiken zu verteilen. Die Gesamtkosten für Strom, Gas und Fernwärme liegen für 2027 bei rund 2,95 Millionen Euro. Die Entscheidung darüber steht noch aus. In der Sitzung wird auch ein Experte der Stadtwerke für Fragen dabei sein.
Was spricht dafür?
- Die Verträge ermöglichen flexiblen Einkauf an der Börse und können Kosten senken.
- Mindestens ein Drittel des Stroms soll aus neuen Ökostromanlagen stammen.
- Die Stadtwerke übernehmen die komplexe Beschaffung und Abrechnung.
Was spricht dagegen?
- Die Preise können trotz Managementverträgen schwanken und sind nicht fix.
- Es besteht eine Verpflichtung, den gesamten Bedarf über die Verträge abzunehmen.
- Die Vertragslaufzeit von zwei Jahren bindet die Stadt für einen längeren Zeitraum.



