SymbolbildBild: Dguendel · CC BY 3.0
Agatha Alberta Kill aus Ilbesheim in der Pfalz erhält am 25. Oktober 2026 den Hilde-Broër-Preis. Die Preisverleihung findet im Kunstmuseum Lände in Kressbronn am Bodensee statt. Die Bildhauerin und Medailleurin erhält den Kunstpreis für ihr herausragendes Lebenswerk.
Bürgermeister Daniel Enzensperger und Dr. Johannes Eberhardt, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst, überreichen den Preis. Die Auszeichnung ist mit 2.000 Euro dotiert. Ulf Dräger vom Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt lobt Agatha Kill für ihre Vielseitigkeit und technische Meisterschaft. Er hebt ihre Fähigkeit hervor, traditionelle Medaillenkunst neu zu gestalten und gesellschaftliche Themen aufzugreifen.
Im Kunstmuseum Lände eröffnet eine Doppelausstellung mit Werken von Agatha Kill und früheren Preisträgerinnen und Preisträgern. Die zweite Ausstellung zeigt das künstlerische Umfeld von Hilde Broër und die Künstlervereinigung Sezession Oberschwaben Bodensee. Werke von Otto Dix, Max Ackermann und Sepp Mahler sind ebenfalls zu sehen. Die Ausstellung läuft bis zum 29. November 2026.
Stefan Kötz stellt einen neuen Preisträgerkatalog vor. Er dokumentiert die Preisträger von 2015 bis 2026 und setzt eine Katalogreihe fort. Die Preisverleihung wird musikalisch von Manuela Klöckner, Alexander Habisreutinger und Jan Kopp begleitet.
Der Hilde-Broër-Preis wird seit 2005 von der Gemeinde Kressbronn und der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst verliehen. Er ehrt das Lebenswerk von Künstlerinnen und Künstlern in der Medaillenkunst. Medaillenkunst bedeutet das Gestalten von kleinen Reliefbildern auf Münzen oder Medaillen. Diese Kunstform verbindet Bildhauerei und Gestaltung und erzählt oft Geschichten oder zeigt wichtige Themen.
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