SymbolbildBild: Herzi Pinki · CC BY-SA 4.0
Künzelsau pflanzt fünf Obstbäume für seine Ehrenbürger am Wiesweg. Die offizielle Widmung fand am 8. Oktober 2026 statt. Bürgermeister Stefan Neumann lud dazu Professor Reinhold Würth, seine Frau Carmen Würth, Ursula und Albert Berner sowie den Astronauten Alexander Gerst ein.
Jeder Baum steht für eine besondere Person. Reinhold Würth bekam einen Birnbaum. Carmen Würth erhielt einen Pflaumenbaum. Albert Berner wurde mit einem Kirschbaum geehrt. Ursula Berner bekam einen Apfelbaum. Alexander Gerst erhielt einen Aprikosenbaum. Die Bäume zeigen die Dankbarkeit der Stadt für das Engagement der Ehrenbürger.
Die Familien Würth und Berner haben Künzelsau auf viele Arten geprägt. Sie halfen der Stadt in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Die Bäume sollen diese Verbindung sichtbar machen und das Andenken bewahren. Alexander Gerst, der in Künzelsau aufwuchs, freut sich über seinen Baum. Er sagt, die Stadt gab ihm Wurzeln und Flügel für seine Träume.
Die fünf Bäume sind der Anfang einer Streuobstwiese am Wiesweg. Die Stadt will, dass Einwohner und Firmen weitere Bäume pflanzen. Dazu können sie Baumpatenschaften übernehmen. Jedes Jahr soll es eine gemeinsame Pflanzaktion geben. Die Streuobstwiese soll ein Ort der Erinnerung sein. Sie hilft auch, die Natur und Artenvielfalt zu schützen.
Die Pflanzaktion wurde von der Bläsergruppe der Jugendmusikschule Künzelsau begleitet. Wer die Aktion mit einer Spende unterstützen möchte, kann Geld an die Stadt überweisen. Ab 300 Euro gibt es eine Spendenbescheinigung. Bei kleineren Beträgen reicht ein Zahlungsnachweis. Auf Wunsch stellt die Stadt auch für kleine Spenden eine Bescheinigung aus.
Die Stadt Künzelsau ehrt Menschen, die sich besonders für die Stadt einsetzen. Ehrenbürger sind Personen mit einer besonderen Auszeichnung. Das Pflanzen von Bäumen als Zeichen der Verbundenheit ist eine symbolische Geste. Eine Streuobstwiese besteht aus verschiedenen Obstbäumen. Sie fördert die Natur und bietet Lebensraum für viele Tiere. Baumpatenschaften sind eine Möglichkeit, Projekte in der Gemeinde zu unterstützen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.