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Die Stadtverwaltung Künzelsau führt am Dienstag, 17. November 2026, Gewässerschauen an mehreren Gewässern im Stadtgebiet durch. Die Begehungen finden an Bächen, Gräben und Kanälen statt. Die Stadt will Hochwasserrisiken verringern und die Natur der Gewässer schützen.
Die Kontrolle betrifft die Gewässerläufe, Uferbereiche und angrenzende Flächen. Die Stadt sucht nach Gefahren und Missständen. Sie will Überschwemmungen besser verhindern und die ökologischen Funktionen der Gewässer erhalten. Die Stadt bittet die Anlieger, ihre Grundstücke vor dem Termin zu überprüfen.
Die Gewässerschauen gelten für folgende Gewässer II. Ordnung: Buchenbach, Deubach, Etzlinsweiler Bach, EVS-Kanal, Füllbach, Gackstattgraben, Herrenbach, Mühlkanal Buchenmühle, NN-EJ9, NN-IS2, NN-YV7, Ohrenbach, Pfaffengraben, Speltbach und Sternwiesengraben. Die Begehungen prüfen auch das Umfeld für Hochwasserschutz und Ökologie. Die Stadt will Probleme erkennen und bei Bedarf Maßnahmen veranlassen. Schlechte Wetterbedingungen können die Schau verschieben. Die Stadt informiert dann über neue Termine.
Bei einer ähnlichen Begehung an der Jagst im November 2025 fanden Behörden Ablagerungen, bauliche Anlagen und Verstöße gegen Wasserregeln. Oft handelte es sich um kleine Hindernisse wie Holzstapel oder Zäune. Diese können bei Hochwasser den Wasserfluss behindern oder selbst Schäden verursachen.
Die Stadt bittet alle Anlieger, ihre Grundstücke vor dem 17. November zu kontrollieren. Sie sollen Holz, Paletten, Rasenschnitt, Kompost und andere Gegenstände aus dem Gewässerrandstreifen entfernen. Zäune, Mauern und andere Bauwerke dürfen nicht in den Gewässerrand oder die Böschung ragen. Ausgediente Geräte oder Bauwagen gehören nicht ins Gewässerumfeld.
Bauliche Anlagen und Einleitungen müssen genehmigt sein. Pflanzen am Ufer dürfen nicht eigenmächtig entfernt werden. Wassergefährdende Stoffe und Pflanzenschutzmittel dürfen nicht nahe am Wasser gelagert oder verwendet werden.
Die Stadt oder Behörden dürfen private Grundstücke entlang der Gewässer betreten, wenn es für die Begehung nötig ist. Die Stadt bittet um Verständnis. Gefundene Missstände werden dokumentiert. Zuständige Behörden kümmern sich um die weiteren Schritte.
Betroffene erhalten meist eine schriftliche Mitteilung. Sie müssen Mängel innerhalb einer Frist beseitigen. Danach kontrolliert die Stadt die Umsetzung. Die Gewässerschauen helfen, Gefahren früh zu erkennen und Hochwasserschäden zu vermeiden. Sie tragen zum Schutz der heimischen Gewässer bei.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.