Bild: Michielverbeek · CC BY 4.0
St.-Alban-Kirche
Beschreibung
Schon im 9. Jahrhundert soll am Standort der heutigen evangelischen Kirche eine Eigenkirche des Laichinger Ortsadels gestanden haben, geweiht dem heiligen Alban. Urkundlich erwähnt ist die Kirche um 1100. Das Kirchengut ging über die Pfalzgrafen von Tübingen an das Kloster Blaubeuren, dem Laichingen 1421 mitsamt der Umgebung einverleibt wurde. 1534 wurde die Reformation eingeführt, seither ist Laichingen überwiegend evangelisch.
Mitte des 16. Jahrhunderts ließ Herzog Christoph von Württemberg die Anlage zur Kirchenburg mit Zeughaus und Wehrmauer ausbauen – eine von nur zwei noch erhaltenen Kirchenburgen der Region.
Im Inneren finden sich Spuren aller Baustile: Der massive Taufstein stammt aus romanischer Zeit, Fenster und Triumphbogen sind spätgotisch, die Kanzel barock, einzelne Pfeiler klassizistisch aus dem 19. Jahrhundert.
Im ehemaligen Zeughaus der Kirchenburg ist heute das Heimat- und Webereimuseum untergebracht. Es zeigt alte Webstühle und Trachten und erinnert daran, dass die Leinenweberei in Laichingen bereits 1425 erstmals urkundlich belegt ist. Geöffnet ist das Museum meist nur von April bis Oktober am ersten Sonntag im Monat sowie an Ostern und Pfingsten.
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Öffnungszeiten & Zugang
- Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde Laichingen
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