Bild: Michielverbeek · CC BY-SA 3.0 DE
St.-Gallus-Kirche Feldstetten
Beschreibung
Die evangelische St.-Gallus-Kirche in Laichingen-Feldstetten wurde 1737 errichtet, wobei der gotische Chor des Vorgängerbaus übernommen wurde. Eine Kirche St. Gallus mit eigener Pfarrei ist erstmals 1453 urkundlich erwähnt, das Patronat lag beim Kloster Blaubeuren.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort zunächst wieder von Laichingen aus mitbetreut, ab 1653 war Feldstetten erneut eine eigenständige Pfarrei.
Im Innenraum sind Wandmalereien aus dem 14. und 15. Jahrhundert erhalten, die erst 1895 entdeckt und 1898 restauriert wurden. 1936 gestaltete der Künstler Walter Kohler ein Chorfenster mit biblischen Motiven wie der Heilung eines Blinden, dem reichen Jüngling und der Auferweckung des Lazarus, 1999 kam ein farbiges Fenster der Künstlerin Ursula Nollau hinzu.
Die Kirche steht mit ihrem ummauerten Kirchhof im Ortskern von Feldstetten, einem Teilort von Laichingen auf der Schwäbischen Alb, und ist als Kulturdenkmal beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg erfasst.
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Anfahrt & Karte
Öffnungszeiten & Zugang
- Gottesdienste der Evangelischen Kirchengemeinde
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Quelle: Stadt Laichingen – Evangelische St.-Gallus-Kirche Feldstetten