SymbolbildBild: Michael Kranewitter · CC BY-SA 3.0
Besenbinderbrunnen in Musberg wieder offen
Der Besenbinderbrunnen in Musberg ist nach seiner Sanierung wieder in Betrieb. Die Arbeiten fanden in den letzten Wochen statt. Die Gemeinde Leinfelden-Echterdingen gab die Wiedereröffnung am 9. Oktober bekannt.
Die Sanierung umfasst die Reinigung und Imprägnierung des Natursteinsockels. Die Fugen wurden instandgesetzt. Beschädigte Abdecksteine am Ablauf erneuerten die Handwerker.
Erster Bürgermeister Benjamin Dihm bedankte sich bei den Siebenmühlentalhexen Musberg e.V. und dem Theater- und Kulturverein Musberg e.V. für ihr Engagement. Der Theater- und Kulturverein unterstützte die Sanierung mit 3.000 Euro. Ohne diese Spende wäre die Sanierung für die Stadt aktuell nicht möglich gewesen.
Die Bronzeskulptur „Besenbinderpaar“ von Hermann Schwahn steht seit 1992 am Brunnen. Sie erinnert an eine alte Handwerkstradition in Musberg. Früher verdienten viele ärmere Familien mit dem Verkauf selbstgebundener Besen etwas Geld nebenbei.
Der Besenbinderbrunnen ist ein bekanntes Wahrzeichen in Musberg. Die Stadt trägt die Verantwortung für Pflege und Erhalt solcher Denkmäler. Die Sanierung schützt den Brunnen vor Schäden und erhält seine Schönheit.
Brunnen sind öffentliche Wasserspender oder Schmuckstücke in Gemeinden. Sie zeigen oft wichtige Geschichten oder Traditionen aus der Vergangenheit. Die Bronzeskulptur am Brunnen macht die lokale Geschichte sichtbar und bewahrt sie für die Zukunft.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.