SymbolbildBild: PantaRhei · CC BY-SA 4.0
Streuobstwiesen schützen Tiere und Pflanzen
Leinfelden-Echterdingen lädt am 9. Oktober zum Rundgang durch die Streuobstwiesen ein. Mitglieder des Gemeinderats und der Stadtverwaltung nehmen daran teil. Der Rundgang findet in der Gemeinde statt. Ziel ist es, den Zustand der Streuobstwiesen zu prüfen und Ideen für ihren Erhalt zu sammeln.
Die Flächen sind für viele Tiere wichtig. Vögel, Fledermäuse, Bienen, Schmetterlinge und kleine Säugetiere finden dort Nahrung und Schutz. Streuobstwiesen sind seit langem Teil der Kulturlandschaft auf den Fildern. Erster Bürgermeister Benjamin Dihm betont die ökologische Bedeutung und die Vielfalt der Obstsorten.
Experte erklärt Herausforderungen
Dr. Jürgen Deuschle vom Planungsbüro Tier- und Landschaftsökologie begleitet die Veranstaltung. Er kümmert sich um den Biotopverbund in Leinfelden-Echterdingen. Dabei geht es darum, Lebensräume zu sichern und zu vernetzen. So soll der Rückgang von Tier- und Pflanzenarten gestoppt werden.
Ein wichtiger Punkt ist die Pflege der Streuobstwiesen. Der Experte sagt, dass Kommunen mit gut gepflegten Flächen eine Vorbildrolle übernehmen können. Fachgerechte Pflege soll dauerhaft erfolgen. Auch Fördermöglichkeiten für die Pflege werden geprüft.
Der Rundgang zeigt, wie die Gemeinde ihre Streuobstwiesen schützen will. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat informieren sich gemeinsam mit Experten vor Ort. Streuobstwiesen sind Mischungen aus Obstbäumen und Wiesen. Sie bieten Tieren Nahrung und Lebensraum. Die Pflege der Flächen ist wichtig, damit die Tiere dort bleiben. Kommunen können mit gut gepflegten Flächen zeigen, wie Naturschutz funktioniert.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.