SymbolbildBild: Roman Eisele · CC BY-SA 4.0
Die Fußgängerunterführung am Goldäcker ist jetzt ein dauerhafter Ort für Graffiti und Street Art. Am Samstag starteten Henry, Alexis und Marlon gemeinsam mit dem Stadtjugendring Leinfelden-Echterdingen die Gestaltung der frisch gestrichenen Wand. Die „Wall of Fame” ist damit eröffnet.
Das Projekt entstand bei einem Graffiti-Workshop am 11. Juli zur „Nacht der Utopien”. Die Stadt hat die Fläche genehmigt und stellt sie langfristig zur Verfügung. Jugendliche und junge Erwachsene können hier ihre Ideen umsetzen und das Stadtbild mitprägen.
Die Nutzer helfen bei der Vorbereitung und Gestaltung der Wand. Sie entwickeln eigene Regeln für die Nutzung. So übernehmen sie Verantwortung für den gemeinsamen Raum.
Die Stadt stellt die Fläche bereit. Der Stadtjugendring begleitet die Umsetzung. Der Jugendgemeinderat stellte das Budget für die Spraydosen zur Verfügung. Zur Eröffnung kamen Erster Bürgermeister Benjamin Dihm und Vertreter des Gemeinderats. Einige griffen selbst zur Dose.
Die „Wall of Fame” ist mehr als eine bunte Wand. Sie ist ein Raum für Jugendkultur, Kreativität und Engagement. Die ersten Graffitis sind schon zu sehen. Die Fläche darf weiter wachsen. Wer neugierig ist, kann die Wand beim Spaziergang ansehen.
Die Stadt Leinfelden-Echterdingen erlaubt hier Graffiti an einem festen Ort. So können Jugendliche kreativ sein und das Stadtbild mitgestalten. Graffiti sind Bilder oder Schriftzüge, die mit Spraydosen an Wände gesprüht werden. Legale Flächen helfen, unerlaubtes Sprayen an anderen Orten zu vermeiden. Solche Orte fördern oft Gemeinschaft und Verantwortung unter jungen Menschen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.