Bild: Angela Huster · CC0
Bundespolizei kontrolliert Migranten in Lindau
Am Mittwoch, dem 7. Oktober, hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz und am Bahnhof Lindau-Reutin zwölf Migranten ohne gültige Einreisepapiere aufgegriffen. Die Kontrollen fanden bei Fernbussen und einem Auto statt. Die Einreiseversuche endeten mit Zurückweisungen.
Migranten ohne gültige Papiere
Unter den Kontrollierten war eine fünfköpfige afghanische Familie. Sie reiste mit einem Fernbus von Mailand nach Bialystok. Die Familie hatte nur Reisepässe, aber keine gültigen Aufenthaltstitel. Der Vater besaß einen gefälschten afghanischen Ausweis. Die Familie wurde angezeigt und nach Österreich zurückgewiesen. Ein sri-lankischer Mann mit einem ungültigen rumänischen Aufenthaltstitel wird am 8. Oktober per Flugzeug in sein Heimatland zurückgeschickt.
Weitere Fälle und Rückweisungen
Drei Männer aus dem Kosovo waren mit abgelaufenen Aufenthaltstiteln unterwegs. Sie wurden angezeigt und zurückgewiesen. Ein 49-jähriger Iraker mit italienischen Flüchtlingsdokumenten wollte dauerhaft in Deutschland bleiben. Auch er wurde nach Österreich zurückgewiesen. Ein 25-jähriger kirgisischer Autofahrer hatte einen seit über sieben Monaten abgelaufenen italienischen Aufenthaltstitel. Er musste ebenfalls zurück nach Österreich. Am Bahnhof Lindau-Reutin wurde ein 34-jähriger Iraner ohne gültige Einreisepapiere aufgegriffen und zurückgewiesen.
Die Bundespolizei stellt sicher, dass Menschen ohne gültige Papiere nicht dauerhaft in Deutschland bleiben. Sie führt Kontrollen an Grenzübergängen und Bahnhöfen durch und weist Betroffene zurück.