SymbolbildBild: NutzerAusBerlin · CC0
Polizei stoppt flüchtigen 20-Jährigen in Ludwigsburg
Am Montagabend, dem 5. Oktober 2026, kontrollierte die Polizei mehrere Personen am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) in Ludwigsburg. Dabei wollten die Beamten Ausweisdokumente prüfen. Ein 20 Jahre alter Mann gab an, keinen Ausweis dabei zu haben. Die Polizei wollte ihn durchsuchen. Plötzlich lief der Mann davon. Ein 49 Jahre alter Polizist brachte ihn zu Fall, um die Flucht zu stoppen.
Angriff auf Polizisten und Diensthündin
Als ein Polizeihundeführer den Mann festhalten wollte, schlug und trat der 20-Jährige gezielt nach den Beamten. Der 49-jährige Polizist wurde im Gesicht getroffen. Ein 23 Jahre alter Kollege bekam einen Faustschlag an die Schulter. Der Mann wehrte sich so heftig, dass die Polizei ihn nicht festhalten konnte. Er riss sich los und lief erneut weg.
Diensthündin stoppt Flucht
Die Polizisten verfolgten den Mann zu Fuß mit einer Diensthündin. Die Flucht endete auf einem Schulhof eines Gymnasiums in der Karlstraße. Die Hündin biss den 20-Jährigen. Er wehrte sich weiter gegen den 23 Jahre alten Beamten und die Hündin. Erst mit Hilfe des 49-jährigen Kollegen gelang es, den Mann festzunehmen.
Verletzungen und Ermittlungen
Beide Polizisten wurden verletzt. Der 49-jährige Beamte kann vorerst nicht arbeiten. Auch die Diensthündin ist verletzt und dienstunfähig. Der 20-Jährige wurde ebenfalls verletzt und medizinisch versorgt. Die Polizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Nach den Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt. Möglicherweise war er in einem psychischen Ausnahmezustand. Die Ermittlungen laufen weiter.